Alles, was gegen die Natur ist,
hat auf die Dauer
keinen Bestand.

 

Charles Darwin

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Pumpspeicher statt Tal? Warum der Ausbau vom Kraftwerk Kaunertal nicht "grün" ist / Platzertal Tirol

Deutscher Alpenverein (DAV)
Pumpspeicher statt Tal? Warum der Ausbau vom Kraftwerk Kaunertal nicht "grün" ist / Platzertal Tirol
Pumpspeicher statt Tal? Warum der Ausbau vom Kraftwerk Kaunertal nicht "grün" ist / Platzertal Tirol

Pumpspeicher statt Tal? Warum der Ausbau vom Kraftwerk Kaunertal nicht "grün" ist / Platzertal Tirol

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Im Fluss - Mein Traum von mehr Freiheit

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#5 - Der Letzte Tropfen - Tiroler Stimmen für eine echte Energiewende - Anita Hofmann

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Das Projekt

JA zum Schutz der Alpen und Flüsse

JA zur naturverträglichen Energiewende

Die Ötztaler Alpen bergen mit ihren ausgedehnten Gletschern den letzten großen Wasserschatz der Ostalpen. Unzählige Tier- und Pflanzenarten finden hier noch einen intakten Rückzugsort. Dieser bedeutende Naturraum darf nicht geopfert werden: mit dem Ausbau des Kraftwerks Kaunertal drohen katastrophalen Folgen für Mensch und Natur.

Die Petition Stopp Ausbau Kraftwerk Kaunertal basiert auf der Kaunertal-Erklärung 2022. Darin haben sich 31 Umweltorganisationen und 11 Wissenschaftler*innen für den Stopp des Kraftwerksprojekts und für eine naturverträgliche Energiewende ausgesprochen.

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Umweltallianz präsentiert Kaunertal Erklärung 2022

40 Umweltvereine und Wissenschaftler*innen fordern Ausbau-Stopp für Kraftwerk Kaunertal – Landesregierung muss die letzten intakten Alpenflüsse schützen und naturverträgliche Energiewende umsetzen.

Innsbruck, am 6. Mai 2022 – Insgesamt 40 Umweltvereine und Stimmen aus der Wissenschaft fordern in einer gemeinsamen Erklärung den Stopp des Ausbaukraftwerks Kaunertal. Stattdessen müsse die Tiroler Landesregierung die letzten intakten Alpenflüsse schützen und eine konsequent naturverträgliche Energiewende umsetzen. „Dieses Großprojekt steht wie kein anderes für die völlig überzogene Ausbaupolitik der TIWAG. Wir brauchen eine naturverträgliche Energiewende statt weiterer Verbauung alpiner Naturräume“, mahnt Bettina Urbanek, Gewässerschutzexpertin des WWF Österreich. Für das Projekt plant die TIWAG bis zu 80 Prozent des Wassers aus dem Ötztal, einem der niederschlagsärmsten Täler Tirols, auszuleiten und im ökologisch einzigartigen Platzertal einen 120 Meter hohen Staudamm zu errichten und dahinter neun Fußballfelder Moorflächen zu fluten. „Das hätte verheerende Folgen für die hochsensible Naturlandschaft, würde wichtige Lebensräume zerstören und die Biodiversitätskrise befeuern.“

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Erklärung downloaden

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Mega-Kraftwerksprojekt bedroht Ötztaler Flussjuwele

Gestaut, verbaut, verdammt: unsere heimischen Alpenflüsse stehen unter massivem Druck durch die Energiewirtschaft. Mit dem Ausbau des Kraftwerks Kaunertal soll nun ein weiteres Megaprojekt mitten in eine hochsensible Naturlandschaft gezwängt werden. Das Wasser der Gletscherflüsse soll abgeleitet werden und kilometerweit entfernt in künstlichen Stauseen landen. Die Wassermenge der Ötztaler Ache würde dadurch um bis zu 80 Prozent reduziert und die natürliche Dynamik zerstört. Gleichzeitig würde das ökologisch einzigartige Platzertal hinter einem Staudamm verschwinden und geflutet werden.
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Download WWF-Factsheet Kraftwerk Kaunertal

Breite Umwelt-Allianz fordert Naturschutz beim Erneuerbaren-Ausbau

WWF und Umweltdachverband appellieren gemeinsam mit einer breiten Allianz an die Parlamentsparteien: Keine Kraftwerksförderung in Schutzgebieten, Naturjuwele erhalten!

Wien, am 28. April 2021. Während die Verhandlungen zum Erneuerbaren-Ausbau-Gesetz (EAG) im Nationalrat in die Zielgerade gehen, richtet eine breite Allianz aus 43 Umwelt-Organisationen, Bürger*inneninitiativen und Persönlichkeiten aus Wissenschaft und Zivilgesellschaft einen dringenden Appell an alle Parlamentsparteien. Denn auch wenn der rasche Ausbau der erneuerbaren Energien notwendig und begrüßenswert ist, könnte das EAG zu einer Millionenförderung von Kraftwerksbauten in Schutzgebieten und an ökologisch einzigartigen Flussstrecken führen.
Appell downloaden

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Wir schützen die Natur
und den Lebensraum
im Kauntertal