top of page

Alles, was gegen die Natur ist,
hat auf die Dauer
keinen Bestand.

 

Charles Darwin

JA zum Schutz der Alpen und Flüsse

JA zur naturverträglichen Energiewende

Die Ötztaler Alpen bergen mit ihren ausgedehnten Gletschern den letzten großen Wasserschatz der Ostalpen. Unzählige Tier- und Pflanzenarten finden hier noch einen intakten Rückzugsort. Dieser bedeutende Naturraum darf nicht geopfert werden: mit dem Ausbau des Kraftwerks Kaunertal drohen katastrophalen Folgen für Mensch und Natur.

Die Petition Stopp Ausbau Kraftwerk Kaunertal basiert auf der Kaunertal-Erklärung 2022. Darin haben sich 31 Umweltorganisationen und 11 Wissenschaftler*innen für den Stopp des Kraftwerksprojekts und für eine naturverträgliche Energiewende ausgesprochen.

#10 DER LETZTE TROPFEN - Tiroler Stimmen für eine echte Energiewende: Bettina Urbanek, WWF Austria

WET Tirol
#10 DER LETZTE TROPFEN - Tiroler Stimmen für eine echte Energiewende: Bettina Urbanek, WWF Austria
#10 DER LETZTE TROPFEN - Tiroler Stimmen für eine echte Energiewende: Bettina Urbanek, WWF Austria

#10 DER LETZTE TROPFEN - Tiroler Stimmen für eine echte Energiewende: Bettina Urbanek, WWF Austria

05:57
Video abspielen
#9 Der letzte Tropfen - Tiroler Stimmen für eine echte Energiewende: Prof. Dr. Leopold Füreder.

#9 Der letzte Tropfen - Tiroler Stimmen für eine echte Energiewende: Prof. Dr. Leopold Füreder.

06:33
Video abspielen
#8 Der letzte Tropfen - Tiroler Stimmen für eine echte Energiewende: Zacharias Schähle.

#8 Der letzte Tropfen - Tiroler Stimmen für eine echte Energiewende: Zacharias Schähle.

06:21
Video abspielen
Anker 1

Das Projekt

Platzertal c Sebastian Frölich (2)_1.jpg
20230116_Fotoaktion_Naturgefahren_Kaunertal_JH_39185-c-Jan Hetfleisch.jpg

Risiko für Katastrophen im Kaunertal steigt

Was den Kaunertaler*innen seit vielen Jahren bewusst ist, bestätigen nun zwei aktuelle geologische Gutachten: Die Hänge über dem Gepatschstausee sind seit Jahrzehnten in Bewegung. Als wichtigsten Faktor dafür nennen beide Stellungnahmen die jährlichen Wasserspiegelschwankungen durch den Kraftwerksbetrieb. „Mit dem Ausbau des Stausees zum Pumpspeicher würden die Wasserspiegelschwankungen stärker und schneller werden und so das Risiko erhöhen", warnt Bettina Urbanek vom WWF. Bereits jetzt sind an den Berghängen rund um den Speicher des bestehenden Kraftwerks rund 290 Millionen Kubikmeter Gestein in Bewegung. „Damit könnte man ganz Innsbruck unter rund drei Metern Schutt und Geröll begraben.” Die Klimakrise wird die Gefahren noch vergrößern: Schon im Winter 2018/2019 führten starke Niederschläge zu den umfangreichsten Bewegungen im Westhang seit den 1960er-Jahren. Aus Sicherheitsgründen musste der Kraftwerksbetrieb eingeschränkt werden. „Den Gutachten zufolge häufen sich auf der Westseite seit 2015 die Felssturz- und Rutschungsprozesse”, sagt Urbanek. „2019 wurde sogar ein abgesicherter Bereich samt Sicherungsnetz mitgerissen. Die Berghänge im Kaunertal sind für die Errichtung eines Pumpspeichers nicht geeignet.” Foto: Jan Hetfleisch, WWF

weitere Informationen

Download WWF-Factsheet Gefahren

Umweltallianz präsentiert Kaunertal Erklärung 2022

40 Umweltvereine und Wissenschaftler*innen fordern Ausbau-Stopp für Kraftwerk Kaunertal – Landesregierung muss die letzten intakten Alpenflüsse schützen und naturverträgliche Energiewende umsetzen.

Innsbruck, am 6. Mai 2022 – Insgesamt 40 Umweltvereine und Stimmen aus der Wissenschaft fordern in einer gemeinsamen Erklärung den Stopp des Ausbaukraftwerks Kaunertal. Stattdessen müsse die Tiroler Landesregierung die letzten intakten Alpenflüsse schützen und eine konsequent naturverträgliche Energiewende umsetzen. „Dieses Großprojekt steht wie kein anderes für die völlig überzogene Ausbaupolitik der TIWAG. Wir brauchen eine naturverträgliche Energiewende statt weiterer Verbauung alpiner Naturräume“, mahnt Bettina Urbanek, Gewässerschutzexpertin des WWF Österreich. Für das Projekt plant die TIWAG bis zu 80 Prozent des Wassers aus dem Ötztal, einem der niederschlagsärmsten Täler Tirols, auszuleiten und im ökologisch einzigartigen Platzertal einen 120 Meter hohen Staudamm zu errichten und dahinter neun Fußballfelder Moorflächen zu fluten. „Das hätte verheerende Folgen für die hochsensible Naturlandschaft, würde wichtige Lebensräume zerstören und die Biodiversitätskrise befeuern.“

weitere Informationen

Erklärung downloaden