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Flüsse voller Leben: Ökoschatzkammer Ötztaler Alpen

Jun
14

Die Ötztaler Alpen stellen das größte zusammenhängende Gletscherareal der gesamten Ostalpen mit der größten Anzahl von Einzelgletschern dar. Über 15 % der Großgletscher der Ostalpen und 20 % der österreichischen Gletscher finden sich hier. Das Wildnisareal der Ötztaler Alpen ist Teil eines alpenweiten Wildnisgebietsverbundes und bedeutendes Refugium für typische alpine Tierarten wie Steinadler, Steinbock oder Murmeltier. Die Fließgewässer der zentralen und südlichen Ötztaler Alpen zeichnen sich durch einen sehr ursprünglichen Zustand und hohe ökologische Wertigkeit aus.

>> Ökoschatzkammer Ötztaler Alpen

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Veranstaltungshinweis: Vortrag Univ. Doz. Dr. Armin Landmann

Jun
03
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PDF icon Einladung361.22 KB

Wir laden ein zum Vortrag von
Univ. Doz. Dr. Armin Landmann
(Universität Innsbruck, Institut für Zoologie)

Urnatur und
Kulturnatur

Die Ötztaler Alpen
als Refugium
für Wasser & Stein,
Pflanze & Tier,
Tiroler & Touristen.

WANN: Samstag, den 09. Juni 2012, um 20.00 Uhr
WO: Gemeindesaal Kaunertal
(Feichten 141, 6524 Feichten im Kaunertal)

Das Wildnisareal Ötztaler Alpen stellt das größte zusammenhängende Gletscherareal der gesamten Ostalpen dar. Sein besonders reichhaltiges Gewässernetz mit einer Vielzahl naturbelassener Flüsse und Bäche und sein geologischer und landschaftlicher Formenschatz sind überregionale Kostbarkeiten. Auch für den Schutz seltener und bedrohter Pflanzen und Tiere und als Modellregion für Forschung und nachhaltige Erholung haben die Ötztaler Alpen internationale Bedeutung.

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Flüsse voller Leben: Petition zum Kaunertalausbau

Jun
01

Mit dem "Kaunertal-Monat" startet auch die Petition zum Ausbau des Kaunertalkraftwerks, gerichtet an Bundesminister Dipl.-Ing. Nikolaus Berlakovich:

NEIN zum Ausbau Kraftwerk Kaunertal
JA zum Schutz der Venter und Gurgler Ache und des Platzertales

Vier unberührte Hochgebirgsbäche und ein idyllisches Hochtal sind durch eine 120 Meter hohe und 450 Meter breite Staumauer und 50 km langen Überleitungsstollen bedroht!
Das bedeutet die Zerstörung der letzten alpinen Wildnislandschaften im Tiroler Oberland. Umweltminister Nikolaus Berlakovich muss diese Vorhaben stoppen.

Unterzeichnen Sie JETZT die Petition zur Rettung der Alpenjuwele
rechts im gelben Fenster.

hier geht's zur Petition

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Lebenswertes Kaunertal zieht sich vom Bürgerbeteiligungsprojekt im Kaunertal zurück

Mai
29

Die Erfahrung der letzten vier Monate, in denen die Mitglieder der Bürgerinitiative viel Zeit und Energie in den Prozess investiert haben, hat gezeigt, dass das erklärte Ziel des Bürgerbeteiligungsprojekts, nämlich eine gemeinsame Position zu den Ausbauplänen der Tiwag zu erarbeiten, unter den gegebenen Bedingungen nicht erreicht werden kann. Zu unterschiedlich sind die Positionen, zu gering ist die Bereitschaft zu einer konstruktiven Diskussion.

Die Tiwag wird die Ausbaupläne nach eigenen Aussagen im Sommer bei der Behörde einreichen, selbst wenn sich die Bevölkerung mehrheitlich gegen die Umsetzung des
Ausbauprojekts aussprechen sollte. Eine gründliche Vorbereitung auf die kommende UVP hat für uns somit klar Priorität gegenüber einem Bürgerforum, das aus unserer Sicht keinen meinungsbildenden Prozess darstellt und somit in dieser Form als gescheitert angesehen werden muss.

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Veranstaltungshinweis

Mai
10
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WWF-Ausstellung ab 14.-25. Mai 2012
im Kaunertal Center in Feichten

Die Wanderausstellung informiert über den Schutz der Flüsse und hinterfragt die „Mär von der sauberen Wasserkraft“.

Die Ausstellung Mythos Wasserkraft findet von 14. bis 25. Mai im Kaunertalcenter (14.00-22.00 Uhr) statt.

Wasserkraft ist sauber, klimaneutral und macht Österreich unabhängig von Kohle und Atom. Kaum eine Energiequelle hat ein besseres Image. Erst auf den zweiten Blick wird deutlich: Auch Wasserkraftwerke haben enorme Auswirkungen auf Umwelt, Menschen und Natur. Kraftwerksanlagen jeder Art verschlechtern das Ökosystem Fluss und gefährden dadurch die natürlichen Wasserkreisläufe. Über die Bedeutung und die Bedrohung von Flüssen, informiert die WWF-Ausstellung „Mythos Wasserkraft“, die zwischen 14.05 und 25.05 2012 im Kaunertal Center zu sehen ist. Die Ausstellung ist täglich zwischen 14:00 und 22:00 bei freiem Eintritt zu besichtigen.

Zwölf künstlerisch gestaltete „Mythen“ in Form großer Tafeln machen auf die Auswirkungen von Wasserkraftwerken auf Flussräume, Tiere und Pflanzen aufmerksam und zeigen nachhaltige Energielösungen auf.

Parallel zur Ausstellung von Flüsse voller Leben wird auch die Tiwag einige Schautafeln aufstellen.

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Lebenswertes Kaunertal ist eine Umweltorganisation!

Apr
13

Das Bundesministerium für Land- und Forstwirtschaft, Umwelt und Wasserwirtschaft hat im Einvernehmen mit dem Bundesminister für Wirtschaft, Familie und Jugend über den Antrag des Vereins lebenswertes kaunertal auf Anerkennung als Umweltorganisation gemäß §19 Abs.7 UVP-G 2000 entschieden, dass der Verein mit Bescheid vom 30.03.2012 als Umweltorganisation anerkannt wird!

Eine Umweltorganisation ist ein Verein, der sich vorrangig dem Umweltschutz widmet, gemeinnützig arbeitet, also nicht gewinnorientiert und seit mindestens drei Jahren vor Antragstellung tätig ist. lebenswertes kaunertal erfüllt diese Kriterien und ist von nun an berechtigt, in den Bundesländern Tirol, Vorarlberg, Kärnten und Salzburg die Parteienrechte in Verfahren wahrzunehmen.

“Für uns ergibt sich damit die Möglichkeit uns in den oben genannten Bundesländern an UVP-Verfahren durch Einbringen einer Stellungnahme zu beteiligen. Natürlich liegt unser Schwerpunkt im Kaunertal und beim Ausbauprojekt der Tiwag, aber unter bestimmten Umständen können wir uns durchaus auch vorstellen auch bei anderen Verfahren, die unsere Thematik betreffen, Parteistellung zu ergreifen,” meint Anita Hofmann, Obfrau des Vereins. Sollte die Tiwag das Ausbauprojekt im Kaunertal tatsächlich einreichen, werde man selbstverständlich Parteistellung ergreifen und alle Rechtsmittel und den Instanzenzug voll ausschöpfen.

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Wasserkraftumfrage beweist: Mehrheit gegen Aufstau von Tiroler Hochtälern

Mär
30

Innsbruck, am 30. März 2012 – Nur fünf Prozent der Tiroler stehen hinter den Wasserkraftplänen der TIWAG im Kaunertal. Neue Kraftwerksbauten im Gebirge stoßen generell auf breite Ablehnung: Nur ein Prozent aller Befragten im Oberinntal sprechen sich dafür aus, dort neue Speicher zu errichten. Die große Mehrheit der Bevölkerung - 56 Prozent – steht Projekten in Hochtälern ablehnend gegenüber. Dies ist eines der Ergebnisse einer repräsentativen Meinungsumfrage des renommierten Linzer market Instituts über die Einstellung der Österreicher zur Wasserkraft. „Angesichts der Tatsache, dass drei Viertel der befragten Österreicher den Ausbau der Wasserkraft prinzipiell begrüßen, ist das ein überraschend klares Votum gegen die Pläne der TIWAG in Tirol“, erklärt Dr. Werner Beutelmeyer, Geschäftsführer von market. [...}

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Kampfansage von WWF, Greenpeace, Global 2000 und Ökobüro

Mär
28

Mit einer gemeinsame Erklärung unterstreichen die vier Umweltorganisationen ihre Entschlossenheit gegen den Kraftwerksausbau im Kaunertal "zusammen und bis zur letzten Konsequenz" vorzugehen.

Die Kaunertal-Erklärung

Pressestimmen:

Wie ernst es den Umweltschützern ist, bekräftigte Greenpeace- Geschäftsführer Alexander Egit. Man wolle Widerstand gegen das Bauprojekt "zusammen und bis zur letzten Konsequenz" leisten. "Wir werden jeden gewaltfreien Weg beschreiten, um das zu verhindern." Krone

Die Kraftwerkspläne der Tiroler Energiegesellschaft TIWAG empören und vereinen die Umweltorganisationen - Sie wollen mit jedem möglichen "gewaltfreien Weg" gegen den Ausbau des Kraftwerks Kaunertal vorgehen. derStandard

Tiroler Tageszeitung

diePresse.com

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Saubere Wasserkraft?

Feb
26

Frage: Was halten Sie von einem Eier-Produzenten,
der 1/3 der Eier ökologisch produziert, 2/3 der Eier als nicht ökologische Eier zukauft
und das Ganze zu 93% als ökologische Eier und zu 7% als leicht ökologische Eier verkauft?

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Voller Speicher und leere Versprechungen

Dez
17

Ein Artikel über den Kollaudierungsbescheid des Kaunertalkraftwerks in der lokalen Presse löst beim Verein Lebenswertes Kaunertal Verwunderung aus.

Die Tiwag scheint den Bescheid zu beanstanden, hat aber keinen Einspruch erhoben, sondern versucht nun, so entnimmt man es dem Artikel in der Rundschau, über die Schiene eines angeblichen “Übertragungsfehlers” eine Änderung zu bewirken. Trotz der fast 50-jährigen Verzögerung des Kollaudierungsbescheids wäre eine Einspruch, der eine mehrmonatige Verzögerung bewirken könnte, für die Tiwag nachteilig, weil eine UVE, die derzeit für März geplant ist, mit einer fehlenden Kollaudierung kaum möglich erscheint. Eine Änderung des Bescheids ohne Einspruch hält der Verein aber für äußerst bedenklich.

Es gibt aber noch einen weiteren Kritikpunkt am Vorgehen der Tiwag. Seitens des Energiekonzerns wird ständig darauf hingewiesen, dass Kraftwerksspeicher einen Beitrag zum Hochwasserschutz leisten. Einerseits ist diese Sichtweise äußerst umstritten, andererseits scheint man es bei der Tiwag auch nicht sonderlich ernst damit zu meinen. Nach mehrmaligen, mündlichen Zusagen der Tiwag müsste der Gepatschspeicher nämlich mindestens in hochwettergefährdeten Monaten 4 – 6 m unterhalb des maximal erlaubten Stauzieles bleiben. Dass dies nicht passiert, kann mit Fotos belegt werden. Der Passus im Kollaudierungsbescheid, der bei Schneeschmelze eine Absenkung des erlaubten Stauzieles erfordert, bedeutet einerseits eine Sicherheitsreserve bei erhöhtem Schmelzwasser, gleichzeitig muss die Tiwag möglicherweise mit wirtschaftlichen Nachteilen rechnen. Bei einem Ausbau des Kaunertalkraftwerks würde der geplante Pumpspeicherbetrieb dazu führen, dass sich das Stauverhalten im Gepatschspeicher stark ändert, eine Reduzierung der maximalen Stauhöhe würde dann vermutlich stärker, spürbare, finanzielle Einbußen für die Tiwag bedeuten. Das Verhalten der Tiwag zeigt auf, dass man als Stromkonzern finanzielle Interessen über die Sicherheit und die Interessen der Bevölkerung stellt. Speziell auch in Anbetracht der instabilen Talflanken fordert der Verein LWK, eine Verringerung des maximalen Stauziels um mindestens 6m und bei besagter Schneeschmelze 12m und das in schriftlicher Form, denn mündliche Zusagen der Tiwag sind offensichtlich wertlos.

>> Der Artikel in der Oberländer Rundschau

 

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