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Bevorzugte Speichervariante wieder verschoben

Nov
15

Laut Angaben von Projektleiter Stroppa in der Oberländer Rundschau verschiebt die Tiwag die Bekanntgabe des bevorzugten Speicherstandortes für das Kaunertalprojekt erneut. Erst im "Frühjahr 2010" will man sich dazu äußern, obwohl die Erkundungen im Fernergries abgeschlossen sind. Der kurze Artikel in der Rundschau verbindet diese erneute Verschiebung mit den Gemeinderatswahlen 2010.

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Atombirne für Tiwag - Umweltdachverband

Nov
06

Umweltdachverband: Mit 30 Prozent Atomstromanteil hat sich die TIWAG eine Atombirne verdient.

Dass auch der Pumpspeicher beim geplanten Kraftwerksausbau im Kaunertal zu einem großen Teil mit Atomstrom betrieben würde, ist hinlänglich bekannt.

"Wie es auch ohne Atomstrom geht, zeigen etwa Wien, Niederösterreich und Oberösterreich, deren Landesgesellschaften nur Strom ohne Atomkraftanteil anbieten. Einen Energie-Oscar 2009 bekommen daher u.a.: Wien Energie, EVN, Energie AG Oberösterreich."

Link Umweltdachverband

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Nationaler Gewässerbewirtschaftungsplan

Okt
27

Heute endet die Öffentlichkeitsbeteiligung zum Entwurf des Nationalen Gewässerbewirtschaftungsplans (NGP). Der NGP soll entscheidend mithelfen, den Schutz und eine nachhaltige, umweltschonende Entwicklung unserer Gewässer voranzutreiben - wozu wir gesetzlich verpflichtet sind, da die europäische Wasserrahmenrichtlinie (EU-WRRL) vorschreibt, dass bis 2015 ein guter Zustand der Gewässer erreicht werden soll.

>> Stellungnahme Umweltdachverband

>> WISA

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WWF präsentiert Ökomasterplan

Okt
19

Grenzen der Wasserkraft

Selbst bei Ausschöpfung des gesamten technisch machbaren Potentials kann durch Wasserkraft nur Österreichs Stromverbrauchszuwachs der nächsten fünf Jahre abgedeckt werden. „Danach haben wir keine Flüsse mehr!“, erinnert Professor Lötsch. „Ich bin davon überzeugt, dass wir grundsätzlich den enormen Stromverbrauch senken und viel mehr in Richtung Effizienzsteigerung tun müssen. In der Förderung von Solar- und Windkraft sowie Biomasse liegt noch ein riesiges Potential. Erst danach sollte – in einer ausgewogenen Diskussion und unter Berücksichtung der Ökologie – über jene Flussstrecken nachgedacht werden, in denen eine Wasserkraftnutzung noch vertretbar wäre“, schließt Lötsch.

Weiterführende Informationen, Karten und Fotos zum Download: Ökomasterplan

Link: Presseaussendung WWF

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Energiewirtschaft und Versorgungssicherheit

Okt
10

Dass man den Begriff Versorgungssicherheit bei Betrieben der Energiewirtschaft durchaus unterschiedlich interpretieren kann, zeigt ein Artikel in den Oberösterreichischen Nachrichten. Es geht im Artikel nicht um Versorgungssicherheit mit Strom, sondern um die Versorgung von (ehemaligen) Politikern.

Grundsätzlich kann man aber durchaus behaupten, dass die Energiewirtschaft als Auffangbecken für ehemalige Politiker eine gewisse Tradition aufweist. Dass die Betriebe der Energiewirtschaft mehrheitlich der öffentlichen Hand gehören, erleichtert das Schaffen neuer oder das Besetzen bestehender Posten auch ein bisschen.

Link zum Artikel (OÖ Nachrichten)

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Entscheidung weiter verschoben? - Speichervariante für den geplanten Kraftwerksausbau im Kaunertal in "einigen Monaten"

Okt
04

Aus der heutigen Tiroler Tageszeitung (Link) kann man neue Informationen zum Thema Oberstufenspeicher entnehmen. "Bereits in einigen Monaten werde man Entscheidungsgrundlagen haben, welcher Oberstufenspeicher besser machbar sei - im Taschachtal (Pitztal) oder im Fernergrieß (Kaunertal)."

Das Wort "bereits" ist nicht ganz passend, denn noch vor einiger Zeit hieß es, diese Information würde bereits Ende September vorliegen. Danach hieß es Oktober, dann Ende des Jahres und nun ist von einigen Monaten die Rede.

Interessant wäre auch zu wissen warum die Tiwag für die UVP des Ausbaus Sellrain-Silz die Miteinbeziehung der Altanlage befürchtet, aber beim Kaunertal, für das selbstverständlich die gleichen rechtlichen Grundlagen gelten, hört man davon nichts.

Dass zumindest die Wasserrahmenrichtlinie berücksichtigt werden muss, ist klar. Diese gilt natürlich für alle Gewässer und beinhaltet unter anderem ein Verschlechterungsverbot sowie die Erreichung eines guten ökologischen Zustands aller Oberflächengewässer bis zum Jahr 2015.



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Lech in Gefahr! Land Tirol stellt Gewinnmaximierung über Naturschutz?

Sep
30

Ende der 90er Jahre wurde die Einzigartigkeit des Lechs auch von der Politik erkannt und 2000 wurde er als Natura 2000 Gebiet nach Brüssel gemeldet. Der Lech ist als einer der letzten Wildflüsse der Nordalpen ein einzigartiges Naturjuwel. Der von der ÖBB geplante Ausbau des Kraftwerks Spullersee würde dem Lech 25 Millionen Kubikmeter Wasser entziehen und diesen somit massiv beeinträchtigen. Mit der FFH- und Wasserrahmenrichtlinie der EU ist so ein Eingriff wohl kaum vereinbar. Umso schockierender ist es, dass LR Gschwentner gestern in einer Pressekonferenz die naturschutzrechtliche Genehmigung verkündet hat (siehe Link).

Die Reaktionen auf diesen Eingriff fallen entsprechend heftig aus (siehe Link). So lehnen unter anderem der WWF, der Landesumweltanwalt, die Grünen und das Bürgerforum die naturschutzrechtliche Genehmigung durch das "Land Tirol" vehement ab.

Offensichtlich ist der Naturschutz in Tirol auf einem neuen Tiefpunkt angelangt.

Presseaussendung WWF

Kommentar Maria Scheiber, Grüne

Protestbrief WWF, Dezember 2009

Lech 1997

Petition - Flüsse voller Leben - WWF

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Kleine Zeitung: Vertrag zwischen Matrei und Tiwag weist Knüller auf

Sep
27

Vertrag zwischen Matrei und Tiwag weist Knüller auf

Geld und Zugeständnisse für das Lauf-Kraftwerk.

Der Bau eines LaufKraftwerkes Tauernbach steht noch in den Sternen. An Grundlagen für eine Realisierung wird aber emsig gearbeitet. So gibt es den Entwurf eines Entschädigungsvertrages zwischen der Marktgemeinde Matrei und Tiwag, der im Gemeinderat diskutiert wurde. Die darin formulierten Forderungen von Matrei sind zum Teil echte Knüller. [...]

>> Link zum Artikel

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Prognostizierter Rückgang im österreichischen Stromverbrauch 2009: mindestens 7 Prozent!

Sep
22

Wie orf.at berichtet, rechnet der VEÖ von einem 7 bis 7,5 Prozent reduzierten Stromverbrauch für das Jahr 2009. Zudem wird 2009 mehr Strom exportiert als importiert.

Das sind sehr schlechte Argumente für einen Totalausbau der österreichischen Wasserkraft.

Link zum orf.at Artikel

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