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Wir dürfen in unser Tal nicht noch einen Stausee bauen lassen! Es gibt nichts, wirklich rein gar nichts, was man der Bevölkerung des Kaunertales bieten könnte, um einem derart unsinnigen Projekt zuzustimmen.

By Anonymous (nicht registriert)

Ich finde es ist so wie so eine unsinnige Sache, zur Energiegewinnung auf Gletscherwasser zu setzen. Wir alle wissen wie schnell unsere Gletscher weg sind wenn die Klimaerwärmung so weitergeht. Nachhaltiger wäre es auf den Ausbau der Sonnenenergie zu setzen. Das Geld welches die TIWAG für die Bewerbung für Pumpspeicherwerke ausgibt, wäre als Förderung für alle die sich privat eine Solaranlage leisten weit besser investiert. Aber das gäbe ja fast energieunabhängige Bürger ab, die will "da oben" niemand!!

By Anonymous (nicht registriert)

Wir sind selber Betroffene als Kauner Bürger und sprechen uns vehement gegen einen weiteren Ausbau des Kaunertalkraftwerkes aus. Es kann vor allem nicht sein, dass man das allerletzte Stück unberührter gewachsener wunderschöner Natur im Fernergries in einem Stausee, hinter dem Stausee ersäufen will. Wir werden zu gegebener Zeit mit den uns zur Verfügung stehenden Mitteln protestieren und alles daran setzen, dass dieser Wahnsinn nicht verwirklicht werden kann!! Es ist eine Sauerei, dass die Landesregierung neuerdings alles daran setzt, bestehende Gesetze in Sachen Umweltverträglichkeitsprüfung aufzuweichen. Es gab schon die Frau Anna Hosp, die meinte, man muss die Gletschervorfelder schützen und dann war auch das nur heiße Luft, weil für den maximalen Gewinn der Kraftwerksmultis ist jedes Mittel recht und heilig in dem so unheiligen Land Tirol. Der Landeshauptmann sollte auch die Menschen als wichtig und kompetent ansehen, welche für das Bestehen ihres heimatlichen Lebensraumes kämpfen, denn wir haben die wunderbare Schöpfung Gottes nur von unseren Nachkommen geliehen! Intelligentes Stromsparen und alternative Energieformen sind heutzutage keine unmögliche technische Angelegenheit. Wir Kauner Bürger wären ebenfalls von dem Baubetrieb betroffen und außerdem wehren wir uns auch deswegen, weil man die geplanten Wassermengen des Ötztales über das Kaunertal abarbeiten will und diese Wassermassen dann in Prutz in den Inn gelangen sollen. Die Straße von Prutz nach Landeck ist unsere einzige Verkehrsader und Lebensader, sollen wir dann bei jedem Hochwasser von der Außenwelt abgeschlossen werden bzw. nur den Weg über den Piller nach Wenns als einziges Schlupfloch bekommen?? Wir haben mit dem "alten Kaunertalstausee" schon genug Beitrag für die Energieversorgung geleistet!
Es ist nicht einsehbar, das Ötztal hochwassersicher zu machen auf Kosten des Kaunertales. Im Falle eines Staudammbruches würden wir wohl alle "den Bach hinuntergejagt werden". Aber wegen der paar Kaunertaler, was soll das schon!!

By Brigitte und Hans (nicht registriert)

Gebe es den Kaunertaler-Gletscher? Gebe es einen Wintertourismus im Kaunertal ohne diesen Staudamm? Wäre das Kaunertal heute da wo es jetzt ist????? Waren die Leute damals nicht froh, dass sie eine Arbeit hatten, um ihren Nachkommen was aufzubauen?

By Oberlandler (nicht registriert)

Hallo Hr. Oberlandler,
der Kraftwerksbau in Österreich nach dem Krieg war eine einmalige und notwendige Aufbauleistung um für Österreich eine moderne Wirtschaft zu schafen. Wir haben bis auf 4% all unser natürlichen Flussstrecken bereits verbaut. Sollen wir die restlichen 4% auch noch verbauen um in 5 Jahren unseren Kindern sagen zu dürfen. Bis heute hat's gereicht mit dem Vollausbau unserer Wasserkraft. Auch unserer TIWAK konnten wir Millionen Gewinne besorgen in dem wir es Ihr genehmigten auf Kosten unserer Tiroler Natur teuren Spitzenstrom nach Deutschland zu verkaufen und mit billigem Grundstrom das Wasser wider hinaufzupumpen.
Jetzt reicht aber leider das auch nicht mehr und wir haben alle natürlichen Flüsse die auch für euch da waren verbaut - wir wissen leider nicht mehr was wir tun sollen um den weiteren Zuwachs an Strom zu bedienen.
Es tut uns Leid, aber für unseren gemeinsam und faulen Wohlstand haben wir für euch, die nächste Generation auch noch die letzten Naturjuwele geopfert.

Ich möchte das der Nachwelt und meinen Kindern so nicht sagen!

mfg. Paul Matt

By Paul Matt (nicht registriert)

Ich finde es traurig, dass die Bevölkerung vom Kaunertal nicht gefragt wird.Jeder will seinen Lebensraum erhalten, weniger Gefahren ausgesetzt sein!Die Probebohrungen sind schon im Gange und wenn sie positiv ausfallen, dann entscheidet das Land. Wir haben kein Mitspracherecht. Das ist mehr als traurig und für uns nicht tragbar!

By Gfall Marlies (nicht registriert)

BITTE nicht traurig sein, Frau GFALL, sondern aktiv werden, Einigkeit herstellen, bei den Einwohnern im Tal. Laßt Euch nicht "auseinander dividieren". Dann können sich die Experten und "das Land" auf den Kopf stellen, aber sie werden nichts ausrichten. -

Ein GLEICHNIS aus alter Zeit : Ein König sitzt auf seinem Thron, vor ihm seine 2 Söhne. Der eine bricht einen Stab übers Knie. - Der andere versucht ein ganzes Bündel von Stäben übers Knie zu brechen, aber es geht nicht. - So ist es auch mit den Leuten im Tal, wenn sie nicht zusammenhalten gegen Experten, Hauptmann und Räte, werden sie übers Knie gebrochen.

By Eder Siegfried (nicht registriert)

Liebe Kaunertaler!

Zuerst möchte ich dem Verein Lebenswertes Kaunertal danken, dass sie sich so für unsere Umwelt einsetzen!!! BITTE MACHT WEITER SO!!!

Wenn ich mir diese "überarbeiteten" Pläne bezüglich des geplanten Stausee Fernergries so ansehe, drängt sich mir nun unweigerlich eine Frage auf:

IST DENN DAS OBERGRICHT BZW. DAS KAUNERTAL DER STROMLIEFERANT ÖSTERREICHS?

Ich glaube nein! Ebensowenig müssen wir uns unsere einzigartige Natur irreparabel zerstören lassen, damit die Ötztaler hochwassersicher sind!
.....und überhaupt, wer schützt denn dann die Dörfer flussabwerts des Inn wenn dieser Überschuss an " ötztaler" Wasser bei Prutz in den Inn geleitet wird?

Desweiteren ist es eine SCHANDE SEITENS DER LANDESPOLITIK ( die BÜRGERMEISTER der betroffenen Gemeinden dürfen sich aber ebenfalls angesprochen fühlen ), überhaupt mit dem Gedanken zu spielen in einem NATURSCHUTZGEBIET (Natura 2000) Bauarbeiten durchführen zu lassen bzw. es zu überfluten!!!!!!!!!!

Denjenigen Einheimischen, die ihre Stimme " verkaufen " wollen, weil ihnen irgendjemand verspricht- Wenn wir den Stausee bauen dürfen dann bekommt ihr von uns eine lawienensichere Zufahrt, einen neuen Lift oder sonst was- denen kann ich nur raten nicht so naiv zu sein und sich nicht für dumm anschauen zu lassen denn:

1. Das Ortsgebiet ist grösstenteils schon verbaut und wenn die politischen
Vertreter der Gemeinde mehr dahinter wären, würde der Rest auch ohne
Kompromisse mit der TIWAG schneller verbaut werden!

2. Sollte auf der Straße ins Kaunertal bzw. auf den Gletscher Lawienengefahr
herschen, so möchte ich auch trotz vermeintlicher Verbauungen, Gallerien,
etc. nicht auf diesen Straßen fahren - und da bin ich sicher nicht der
einzige oder!?

3. Sollte die Straße ins Kaunertal wegen Lawienengefahr gesperrt sein,
so wird deshalb keiner verhungern oder sonst irgendwie zu schaden kommen
denn: Es gibt Hubschrauber die Lebensmittel bringen und in Notsituationen
Menschen ins Krankenhaus bzw. evakuieren können!

4. Neuer Lift! Wir brauchen keinen neuen Lift sei es auf die Weisseespitze
oder sonst wo hin! Denn glaubt mir, diese paar
zusätzlichen Pistenkilometer bringen nicht einen neuen Gast ins Tal!

5. Falls es immer noch wer nicht gemerkt hat - wir können noch 10 Lifte bauen,
doch den grossen Schigebieten werden wir niemals hinterher kommen!
Da hätte man schon die letzten 20 Jahre nicht verschlafen dürfen.
Doch das ist auch völlig egal denn der Wintertourismus hat bei uns sowiso
keine Zukunft mehr ( Gletscherrückgang ) also haltet euch nicht länger an
diesem sinkenden Schiff fest.....ihr werdet damit untergehen!!!

6. Es wäre viel sinnvoller verstärkt auf den Sommertourismus zu bauen,
denn da haben wir den anderen Tourismusorten bereits etwas voraus
..... nähmlich unsere grossteils unberührte Natur! Doch wenn ihr zulasst,
dass sie uns dieses schöne Tal mit weiteren Liften oder Stauseen verbauen,
dann werden wir eben in ferner Zukunft im Sommertourismus auch wieder
hinterher hinken!

7. Und wen das alles nicht interessiert, der soll doch bitte an seine Kinder,
Enkel oder Urenkel denken und sich fragen ob diese nicht wohl auch noch
die wunderbare Kaunertaler Natur geniessen möchten!

.............................ES LIEGT AN UNS!..................................

Weil die Kritiker der Stauseepläne von den Beführwortern immer wieder zu hören bekommen "EUCH SOLLTE MAN ALLEN DEN STROM ABDREHEN",
möchte ich abschließend noch sagen, dass ich absolut KEIN Gegner von Wasserkraft oder der TIWAG bin und auch kein Gegner von Strom ( sofern er "sauber" erzeugt wurde)!

Nur bin Ich der Meinung, dass wir unseren Beitrag zum Thema Strom bereits leisten und wir uns nicht alles verbauen lasssen dürfen.
Lasst euch doch bitte nicht so ausnutzen und für blöd verkaufen!
Wehrt Euch!

Mister X

By Mister X (nicht registriert)

Bitte ihr Kaunertaler wehrt`s euch mit allen Mitteln! So viel Unverschämtheit: Hochwasserschutz fürs Ötztal - lächerlich, die Ötztaler sollen ihren Strom selbst im eigenen Tal erzeugen, dann haben sie den gewünschten Hochwasserschutz!! GewinnOptimierung: in Zeiten wie diesen ein Schlag ins Gesicht des eh´schon überbelasteten Bürgers - anstatt den Leuten zu helfen wieder ein Projekt starten um eine Strompreiserhöhung zu "rechtfertigen"! Es soll niemand persönlich angegriffen werden, aber unser früherer "Herr" LH hatte nichts als puren Schiss vor der Ötztaler Tourismuslobby, sonst könnte man ein solches Projekt nicht unter so einem primitiven Deckmantel den mündigen Bürgern verkaufen wollen.

ein Freund des Kaunertales

By igala (nicht registriert)

IST ja RECHT, aber auch die Bewohner von KAUNS und PRUTZ müssen aktiv werden. Laut "Flutwellenalarm-Hausanschlag" der Gemeinde Prutz und der Tiroler Landesregierung müssen wir innerhalb von 20 Minuten aus unseren Häusern weg sein, wenn die Flutwelle kommt.

Als Beispiel hier die Katastrophe von "Longarone" am Ostrand der Dolomiten:

Um 22.39 Uhr des 9. Oktober 1963 kam es zum Bergsturz : Auf 3 km Länge rutschten 270,000.000 m3 Gestein in den Stausee. - 25,000.000 m3 Wasser überströmten die Staumauer und zerstörten das talauswärts gelegene Städtchen Longarone sowie umliegende Ortschaften vollständig. - Beinahe 2.000 Menschen starben. - Die Staumauer selbst blieb unbeschädigt ! - Zur selben Zeit wurde die erste STaumauer im Kaunertal gebaut.

Schaut Euch mal die Meßpunkte am Stausee Nr.1 an, die Tiwag selbt hat Angst vor Hangrutschungen !

By EDER (nicht registriert)

In einem Interview auf dietiwag.org stellt Hochgebirgsforscher o.Univ.Prof. Dr. Gernot Patzelt klar:
"Frage: Wäre hier durch Stauseen ein Hochwasserschutz gegeben?
Patzelt: Wenn das verallgemeinernd so behauptet wird, ist das unseriös. Wie gesagt, und das zeigt auch ein Blick in die Aufzeichnungen aus den letzten Jahrhunderten, die Unwetter von September bis Oktober sind in diesem Raum besonders gefährlich und in dieser Zeit sind die Stauseen der Elektrizitätswerke bereits voll und bieten keinen Hochwasserschutz mehr" (dietiwag.org).

INTERESSANT ODER?

By nobody (nicht registriert)

Ich möchte dem Verein Lebenswertes Kaunertal ganz herzlich zu seinem Engagement gratulieren. Es ist gut, dass es doch noch ein paar Leute gibt, die nicht zu allem "Ja und Amen" sagen, sondern bei Bedarf auch gegen etwas sind!

Meine Vorredner haben schon die meisten wichtigen Punkte behandelt. Man sollte einmal die Tiwag-Herren zu einer Wanderung ins Obergricht einladen. Es ist bei uns fast nicht möglich, irgendwohin zu gehen, ohne auf die Auswirkungen der ganzen Kraftwerke zu stoßen! Sei es am Innufer zwischen Ried und Prutz oder natürlich auch im Kaunertal selbst, immer wieder stößt man auf Warntafeln "Achtung Wasserschwall!".
Die Nebelbildung aufgrund des warm austretenden Wasser aus dem Kraftwerk Prutz führt oft zu gefährlichen Situationen auf der Straße im Bereich Pontlatz.
Die Umspannanlage in Prutz ist nicht gerade eine Augenweide und der Staudamm nach Pontlatz ebensowenig. Was vom Inn nach der Staumauer noch übrig bleibt, hat den Namen "Fluss" keineswegs verdient - da bleibt nur mehr ein kümmerliches Rinnsaal übrig!

Auf Schritt und Tritt wird man also schon von den bestehenden Kraftwerken in unserem schönen Obergricht verfolgt, da kann und darf es nicht sein, dass noch weitere Ausbaupläne für diese Region gemacht werden!

Außerdem sollte die Tiwag alles Erdenkliche daran setzen, alternative Energien wie Solarenergie und Fotovoltaikanlagen zu forcieren! In Deutschland gibt es dafür beispielsweise hohe Förderungen, in Tirol werden einem nur Prügel vor die Füße geworfen, wenn man so etwas machen möchte. Dabei gibt es auch bei uns zB genügend Gebäude wie Schulen oder ähnliches, die mit Fotovoltaikanlagen bestückt werden könnten.
Aber davon will die Tiwag ja nichts wissen!

Deshalb braucht es Menschen, wie die Initiatve Lebenswertes Kaunertal, die nicht vergessen, dass wir nur Gast auf dieser Erde sind und diese uns nicht gehört!

Ich hoffe auf weiteren Einsatz und auch einen Erfolg des Vereines!

boarderess

By boarderess (nicht registriert)

... zu einem traurigen Thema. Eine nachhaltige Politik müsste zumindest solche Projekte hinterfragen - aber die Tiwag-verseuchte Landesführung gefolgt ihr ohne Wenn und Aber. Ich finde deshalb eure professionell wirkende Seite, wie auch die von Hrn Wilhelm total wichtig! Danke!!

By Martin (nicht registriert)

In der letzten Bauernzeitung habe ich eine ganzseitige Tiwagwerbung gefunden, die mir zu denken gibt. Energie die verbidnet, und eine alte Dame Nase an Nase mit einem kleinen Jungen. Klar, die Tiwag hat längst erkannt, dass nichts je so entzweit hat wie das geplante Zerstörungsprojekt, deshalb bedarf es eines Gegengewichtes in Form dieser Werbung.

Werden sich unsere Enkelkinder uns wirklich verbunden fühlen, wenn wir ihnen sagen müssen, dass dieses Pumpspeicherkraftwerk in unserem Erholungsraum und dem Kapital der Tourismusbetriebe nicht zur Strombedarfsdeckung unseres eigenen Landes gebaut wurde, denn dafür gäbe es andere Möglichkeiten, sondern fürs Geschäft eines Unternehmens, das ja jetzt schon so viel Geld zur Verfügung haben muss, dass alles, ja wirklich alles gesponsert werden kann?

Werden sich unsere Enkelkinder uns verbunden fühlen, wenn die Natur sich einmal nicht in einen Plan zwängen lässt und tut was sie im Paznaun, dem Martelltal, Longarone,... getan hat? Ja, es mag weniger von den kleinen Hochwasserkatastrophen geben, aber einige riesengroße, wie bereits erfahren.

Werden sich unsere Enkelkinder uns verbunden fühlen, wenn wir ihnen Vorher-Nachher-Photos zeigen und sie erkennen müssen, da hat man sie um einen Teil ihrer Lebensqualität betrogen? Ach so, wir müssen ihnen ja die Photos nicht zeigen!

Energie die verbindet???

By keinblattvormmund (nicht registriert)

ICH BIN FÜR WASSERKRAFT!
ABER NICHT NUR IM KAUNERTAL!!

Das Kaunertal braucht weniger Strom als die Nachbartäler und hat schon viel Natur der Wasserkraft zur Verfügung gestellt. Ich finde nicht, dass das Kaunertal für alle den Kopf herhalten soll und das "Wasserreservoir" für halb Tirol sein muss.

Solche Eingriffe bleiben nicht ohne Konsequenzen. So z.B. im Gebiet des Staudammes Gepatsch, wo beide Ufer in Bewegung sind. Vorerst sollten diese von Internationalen (EU) Geologen und Spezialisten auf diesem Gebiet untersucht und gesichert werden. Ein Pumpkraftwerk, wie das Geplante, bringt den Wasserstand noch mehr in Schwankung somit sind die Ufer einer noch größeren Belastung ausgesetzt.

Andere Täler würden viel mehr Platz bieten, es gäbe dort auch gute, wenn nicht bessere Möglichkeiten einen Damm zu bauen. Nicht nur, aber auch wegen dieser Platznot werden wohl viele ihr Glück woanders, nicht im Tal, suchen. Hier ist auch zu betonen, dass allein ein Stausee das Kaunertal viel kälter und windiger gemacht hat.

Es ist unsere Pflicht, Natur für unsere Nachkommen zu erhalten. Jedoch lassen sich einige durch Geldgier und Unverständnis von diesem Gedanken abbringen.

Ich aus meiner Position verstehe nicht, wieso hier von Gemeindeseite keine bzw. nur wenig Information an die Bevölkerung gegeben wurden.

By Penz Walter (nicht registriert)

Ich glaube, man braucht die geologische Situation am Gepatschstausee nicht mehr zu untersuchen, denn man weiß bereits, dass diese mit einer an Sicherheit grenzenden Wahrscheinlichkeit einer UVP nicht standhalten kann. Daher gibt es ja von Seite der Machthaber nur einen Weg: Aufweichung der UVP. Es soll nicht jahrelang überprüft werden dürfen, ob ein Gebiet sicher genug ist, schließlich steht das wirtschaftliche Interesse eines Unternehmens an erster Stelle, nicht etwa die Sicherheit der Einwohner.

By keinblattvormmund (nicht registriert)

Wird net grat von vielen Kaunertalern Unterschrieben?
Vieleicht Gedanke

By Anonymous (nicht registriert)

Die Argumente sind alle schon genannt.
Ein deutliches Nein zum Ausbau.

By Bernd und Claud... (nicht registriert)

Eigentlich war es nicht anderes zu erwarten, als daß der Herr Bürgermeister Raich für die totale Zerstörung unseres Lebensraumes sein wird. Wegen "dieses Steinhaufens da drinnen so ein Theater machen" - haben wir schon von anderer Seite gehört, von eigentlich studierter, aber es ist eine Illusion, daß solche Leute mehr Hausverstand haben wie wir vom ganz einfachen Volk!! Es ist sowieso logisch, daß das Kaunertalkraftwerk der Tiwag liebstes Kind ist, schließlich ist es das einzige ihrer "sauberen Wasserkrafterzeuger", welches man nicht an die Amerikaner verscherbelt hat ...cross-boarder-verleast...wie man es anders auszudrücken beliebt. Es liegt auf der Hand, daß man für die Zustimmung zum Stausee hinterm Stausee dann endlich das Lieblingskind der Herren Larcher verwirklichen darf, nämlich auch noch den bisher im Ruhegebiet Ötztaler Alpen unberührten Gepatschgletscher samt Weißseespitze mittels Seilbahn zu erschließen. Ob es rentabel ist oder nicht, gerade in Zeiten wie momentan, das ist uninteressant, Hauptsache ist, wir haben etwas unwiederbringlich zerstört und diesen grünen Spinnern und Verhinderern gezeigt, wo der Barthel seinen Most holt. Wir brauchen diese Pumpspeicherkraftwerke, damit man anderswo noch mehr gewachsene Natur mit Kohlekraftwerksdreckschleudern vergiften kann! Warum kann man den so unbedingt wichtigen zweiten Stausee nicht ins Taschachtal bauen, muß alles auf unseren Rücken ausgetragen werden?? Nachdem unser Gepatschstausee doch soo harmonisch und soo sicher in der Landschaft liegt, es müßte auch im Pitztal eine totale Bereicherung des dortigen Tourismus sein mit gemma Stausee schaun!! Wir werden uns jedenfalls wehren und gemeinsam kämpfen für wenigstens ein kleines Stückchen naturbelassenes Kauertal!!

By Hans und Brigit... (nicht registriert)

die kaunertaler leben vom winter- und sommertourismus.

NICHT von der tiwag!

By Anonymous (nicht registriert)

Als ehemaliger Kaunerberger bin ich genauso wie ein grosser Teil der Talbevölkerung entrüstet darüber wie die Energiewirtschaft und die Politik in diesem Fall über die Menschen im Tal "darüberfährt". Lasst euch das ja nicht gefallen!!
In den 80-er Jahren haben naturverbundene und beherzte Österreicher in Hainburg schon einmal gezeigt, dass es möglich ist ein bereits beschlossenes Kraftwerksprojekt zu verhindern.

By Dipl. Ing. Hube... (nicht registriert)

Na was soll man denn da noch sagen was nicht alles irgendwann schon mal gesagt wurde.
Es ist hald noch immer so dass einige wenige profitgierige und machtgeile Einzelne über das Leben Anderer entscheiden und mir ist ganz klar dass egal wie wir es auch anstellen, sie uns zu übergehen versuchen. ich kann dazu nur sagen ich froh bin, nicht die Verantwortung dafür tragen zu müssen. Glaubt mir eines liebe Herrn , oder wäre es euch lieber " Götter des Schreckens" zu sagen, ihr könnt vieles versuchen und einiges wird euch auch gelingen aber eines werdet ihr nie können , und zwar die letzte der Menschlichen Freiheiten, die besagt , in jeder Situation eine SELBSTGEWÄHLTE Haltung einnehmen zu dürfen; das........ das könnt ihr uns niemals nehmen. Wer also ist wirklich mächtig?.......

claudia

By claudia kastner (nicht registriert)

Du hast vollkommen recht. ich stehe zu deiner Meinung !

By Diddlmaus_43 (nicht registriert)

Liebe Leute im Kaunertal, die vergangenen 10 Tage habe ich wieder einmal in Eurer Heimat verbracht und es war wie immer ein erholsamer und wunderschöner Urlaub, allerdings merkte ich, dass das Stauprojekt- Gespenst sein Unwesen treibt , es ist allgegenwertig und man sieht es vor allem in vielen Gesichtern der Bevölkerung. Ich kann Euch gut verstehen, schon alleine beim Anblick des alten Stausees, der im Sommer aussieht wie eine halbvolle Schottergrube, bekommt man die Gänsehaut.Jene Menschen die das überflutete Gebiet noch von früher kennen, bekommen wohl auch jedesmal die Tränen in die Augen. Ein zweites derartiges Projekt würde dem Tal noch mehr von der Schönheit nehmen und ihm so für immer Schaden zufügen. Die gestaute Wassermenge hinter 2 derartig großen Mauern würden eine ständige Gefahr darstellen. Ich bin überzeugt, dass keine Sicherheitsmaßnahme eine Garantie über unvorhersehbaren Naturgewalten geben kann. Wer kann bitte solche Gefahren wollen bzw. der Bevölkerung zumuten? Vielleicht jemand den es persönlich nicht betrifft, oder jemand der nur den Profit der Stromeinnahmen bzw. die €uros vor den Augen hat und dadurch geblendet ist? Ich hoffe dass sich ganz ganz viele Menschen zu dieser Gegenprodestwelle bekennen und so zum Schutz der NATUR, der BEVÖLKERUNG und ihrer NACHFAHREN beitragen. Wehrt Euch!!!

By Hackl Franz (nicht registriert)

Sehr geehrte Vereinsfunktionäre,
leider gibt es auf dieser Seite keine sachliche Darstellung von Pro und Kontra dieses Projektes. Zweifelsohne ist die Umwelt unser aller wichtigste Ressource - insbesondere im Tourismus. Es scheint aber nicht hinterfragt worden zu sein, welche Chancen eine derartige Investition dem Tal bieten könnte! Vielmehr wird auf dieser Seite von "nachhaltiger und umweltbewusster Tourismusentwicklung" geschrieben. Dies klingt zwar sehr gut (ist wohl aus einem Lehrbuch über Tourismusökonomie), sollte aber wohl im Details ausgeführt werden, wie Ihr dies umsetzen würdet (konkrete Ziele) und wie damit Arbeitsplätze gesichert/geschaffen und Überlebensfähigkeit von Betrieben gewährleistet wird (ausformulierte Maßnahmen). Denn eine schöne Natur allein ist in heutiger Tourismuswirtschaft zu wenig um Gäste zu gewinnen, denn eine schöne Natur gibt es im gesamten Alpenraum! Und wenn die Zukunft der Bevölkerung nicht durch das touristische Fortkommen (und damit eben Infrastrukturprojekte) gesichert ist, besteht die Gefahr der Entsiedelung wie in den französischen Alpen (leerstehende Bettenburgen, kein Dorfleben, Wiesen werden nicht bewirtschaftet ...). Auch ist zu betonen, dass die Infrastruktur im Kaunertal anderen Tiroler Regionen seit Jahren hinterherhinkt - denn welcher Gast fähr heute noch im Winter rund 45 Minuten mit dem Auto auf einer nicht lawinensicheren Straße zum Skifahren, wo in nahezu allen (Wintersport-)Orten Tirols die Pisten und Lifte ins Dorf führen...

By Anonymous (nicht registriert)

Lieber Anonymous,

hier ist eine schnelle Antwort ;-) auf ihren Kommentar:

- "leider gibt es auf dieser Seite keine sachliche Darstellung von Pro und Kontra dieses Projektes."

Wir haben mehrere Punkte angeführt welche die Nachteile des Kraftwerksprojekts aufzeigen. Zerstörung eines beliebten Wandergebietes, Gletschervorfeld, Natura 2000, Skivariante. Dazu ein erhöhtes Sicherheitsrisiko, jahrelange Baustellen im 3-Schichtbetrieb (0-24h) mit Lärm, Staub, Dreck und Verkehr usw. Die Vorteile sollten die Befürworter des Projektes und die Tiwag aufzeigen. Bezeichnenderweise sind solche, speziell für das Kaunertal, nie wirklich genannt worden. Auch habe ich auf der Tiwag-Homepage keine Liste der Vor- und Nachteile des Ausbauprojektes fürs Kaunertal entdecken können. Das einzige das man hört ist "Entschädigungszahlungen". Mäßige Geldzahlungen (vgl. Gepatschspeicher) für irreversiblen Schaden ist für mich kein Vorteil. Wovon gewisse Touristiker im Kaunertal träumen (siehe unten) kann ich nicht als Argument gelten lassen, fehlen doch dafür die sachlichen Grundlagen.

- Für den zweitgrößten Stausee Österreichs (Gepatschspeicher) erhalten acht(!) Gemeinden und einige Agrargemeinschaften zusammen jährlich 828.000 Euro. Da kann man sich in etwa ausrechnen, was für die Gemeinde Kaunertal übrig bliebt.

- Tiwag Vorstand Wallnöfer sagt selbst in einem Interview in der Rundschau: "Nein, der finanzielle Betrag muss auf jeden Fall in einem vernünftigen Rahmen bleiben [...]"

- Natürlich ist die lange Zufahrt ein Nachteil. Die 30-minütige Fahrt zum Gletscherskigebiet nehmen aber trotzdem viele Gäste gerne in Kauf, wenn sie dafür nicht auf überfüllten Pisten fahren und pro Fahrt 30 Minuten in der Schlange stehen müssen. Es gibt ein *Projekt* "Anschluss zum Skigebiet Fendels" für das 40 bis 50 Millionen Euro veranschlagt werden. Eine Verbindung zum kleinen Skigebiet Fendels über den Langetsberg ist doch ein Wahnsinn. Die Summe ist gigantisch. Wer soll das bezahlen (vgl. oben)? Wer soll das erhalten? Ist es das, was sie mit Infrastrukturprojekt meinen? Eher eine Schuldenfalle welche das Kaunertal in weitere Abhängikeiten führen wird. Dass Einzelne trotzdem profitieren könnten mag sein, die Mehrheit wird darunter leiden.

- "Vielmehr wird auf dieser Seite von "nachhaltiger und umweltbewusster Tourismusentwicklung" geschrieben. Dies klingt zwar sehr gut (ist wohl aus einem Lehrbuch über Tourismusökonomie), sollte aber wohl im Details ausgeführt werden, wie Ihr dies umsetzen würdet (konkrete Ziele) und wie damit Arbeitsplätze gesichert/geschaffen und Überlebensfähigkeit von Betrieben gewährleistet wird (ausformulierte Maßnahmen)"

Im Gegenzug ist "Infrastrukturprojekte" auch keine ausformulierte Maßnahme. Das ist wohl eher ein Luftschloss (vgl. Punkte oben). Im Kaunertal gibt es zahlreiche Betriebe die vom Tourismus leben und gerade deswegen dem Tiwagprojekt äußerst kritisch gegenüberstehen. Es schadet dem Berg- und Wandertourismus, aber auch dem Gletscherskigebiet, denn in der Bauzeit behindert eine Mammutbaustelle die Zufahrt. Die Variante vom Nöderjoch verliert massiv an Attraktivität, usw. Bei einem Gespräch mit der Tiwag wurde uns übrigens mitgeteilt, dass durch das Ausbauprojekt keine langfristigen Arbeitsplätze im Kaunertal entstehen werden.

- "Denn eine schöne Natur allein ist in heutiger Tourismuswirtschaft zu wenig um Gäste zu gewinnen, denn eine schöne Natur gibt es im gesamten Alpenraum!"

Ein weiterer Stausee macht das Kaunertal aber sicher nicht attraktiver oder gar konkurrenzfähiger. Dann haben wir nur weniger von der schönen Landschaft die ja ihrer Meinung nach sonst jeder hat. Ich behaupte das Kaunertal ist einzigartig und soll der Tiwag nicht noch mehr seiner eindrucksvollen Landschaft opfern.

- "die Gefahr der Entsiedelung wie in den französischen Alpen"

Man könnte das auch, so wie ich es tue, umgekehrt sehen. Ein weiterer Stausee schadet der Natur und Landschaft massiv. Diese sind wiederum, wie sie selber sagen, Grundlage des Tourismus: "Zweifelsohne ist die Umwelt unser aller wichtigste Ressource - insbesondere im Tourismus." Da geb ich ihnen Recht.

Christoph Praxmarer

By Christoph Praxmarer

Leider werden in diesem Forum ungewünschte Kommentare gelöscht - wozu gibt es dann ein Forum, frag ich mich, wenn freie Meinungsäußerung nicht gestattet ist?

By Anonymous (nicht registriert)

Kommentare werden nicht gelöscht sondern müssen erst freigeschaltet werden.

Macht man das nicht so, dann ist das Gästebuch in kurzer Zeit voller Spam. Leider können wir die Inhalte nicht ständig überprüfen.

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By admin

Sehr geehrter Herr Anonym!
Bitte, wo sind im Alpenraum noch wirklich schöne Gebiete?? In Tirol jedenfalls sind sie höchstens in Osttirol zu finden oder dort, wo man gemäß des Naturschutzgedankens des Heiligen Landes Tirol nur das wirklich schützen darf, was nicht in irgendeiner Weise noch vermarktbar ist!! Glauben Sie wirklich, daß der Stausee hinterm Stausee den Tourismus noch belebt?? Welche Arbeitsplätze verspricht denn die Tiwag fürs Tal?? Höchstens zwei oder drei nach Fertigstellung der totalen Naturverüstung!! Dann bleibt aber auch kein Sommertourismus übrig und Sie haben es ja so richtig festgestellt, niemand fährt 45 Kilometer auf einer nicht lawinensicheren Straße zum Schifahren. Das Kaunertal wird immer hinterherhinken hinterm Ötztal und Pitztal und den überall bekannten Schiorten wie Sölden oder Kitzbühel oder gar dem total irren Ort mit Namen Ischgl. Die Gemeinde Kaunertal wird auch mit dem neuen Stausee irgendwann wenig Zukunftsperspektiven finden, es sei denn, sie denken daran, daß vielleicht doch auch ein wanderbares Angebot im Sommer dem Tourismus guttäte. Die Franzosen haben in ihren Schihochburgen den Kragen nicht vollbekommen, deshalb die Bettenburgen mit allen negativen Erscheinungen. Welche Infrastruktur soll denn dem Kaunertal nützen, wenn nicht ein behutsamer Umgang mit dem letzten wirklich wunderbaren Stück Natur im Fernergries??? Das offene Lehrbuch für Gletscherforschung, das es nur hier gibt, sollen wir das der Strommafia opfern??

By Brigitte Wille (nicht registriert)

das landesunternehmen tiwag spricht in den medien von fairem dialog mit der bevölklerung.
wie gesagt in den medien, und auf vortelhaft gestalteten werbesendungen.
es wird sogar ("annahme" im zuge des leader-projektes) von einer geplanten exkursion nach kaprun gesprochen. warscheinlich um auch dort einen schönen dialog zu führen. tolle sache! schlage vor die exkursion besser ins fernergries zu verlegen. hier könnte man der bevölkerung die wahren/tatsächlien ausmaße des projektes (vor ort) präsentieren. die wirklichen 170meter! höhe in natura, den tatsächlichen ort der zukünftigen dammkrone (nicht auf vorteilhaften fotomontagen), den tatsächlichen umfang der zukünftigen baustelle, sondierungsergebnisse, die tatsächlichen folgen....
wäre doch ein toller und umsetzbarer vorschlag für eine fairen dialog

By Anonymousususi (nicht registriert)

Die schönsten Stellen im Kaunertal müssen erhalten werden!!
Ich möchte nicht, dass dieser herrliche Ort zerstört wird, nur um aus Geldgier schmutzigen Strom sauber zu pumpen!
mfG Gunter Letsch

Auf der Internetplattform von YouTube ist ein interessanter Beitrag "Freie Energie und Levitation" in 7 Abschnitten zum Thema Energie anzusehen. Es soll sich jeder sein eigene Meinung darüber bilden. Aber eines ist kar und nicht von der Hand zu weisen - ein zweiter Stausee im Kaunertal wird die künftigen Energieprobleme nicht lösen. Fossilen Krafwerken geht irgendwann der Brennstoff aus, Atomkraft ist zu gefährlich und vorallem wohin mit dem Müll und dann die Wasserkraft - soll jedes Bächlein hier auf unserer Erde gestaut und mit gewaltigen Drücken auf die Turbinen dieser Kraftwerke gepresst werden? Viele wissen vieleicht, dass bei hohen künstlichen Wasserdrücken die Struktur des Wassers zum negativen beinflusst bzw zerstört wird. Alles Leben ist davon betroffen, ob Pflanzen, Tiere sogar unsere Atmosphäre und nicht zuletzt der Mensch selbst. Haben sie sich schon mal gefragt warum sich so viele Menschen eine Wasserbeleber (zB. Grander) einbauen!? - wenn nicht, ja dann forschen sie mal! Es müssen für die Zukunft endlich neue Wege beschritten werden. Unser Bewußtsein zum Leben, zur Natur, auch zum Spirituellen muß sich ändern. Je mehr Menschen ihr wahres,ehrliches Bewußtsein schärfen, um so größer ist die Chance, dass sich etwas ändert! Wir haben hier und jetzt nur diesen Lebensraum und wenn wir diesen immer mehr und mehr zerstören, zerstören wir uns schlussendlich selbst. Da nützen uns die ganzen Euros nichts. Ich appeliere hier an dieser Stelle an alle Verantwortlichen, vorallem an die Politiker von Land, Bund und der Europäischen Union, macht Schluss mit der bürgerfeindlichen und nur kapitalorientietren Politik! Beschreitet endlich neue Wege in Politik und der Energietechnik wie von vielen ehrlichen Wissenschaftlern und Physiker bereits nachgewiesen.

By Wolfgang Hafele (nicht registriert)

die staumauer mauer wird an der geplanten stelle um 170m zu hoch!

By Anonym (nicht registriert)

Die Bilder zu den "Bauaktivitäten können nur noch Wut und Empörung hervorrufen. Wo sind da die behutsamen Vorgehen der Betreiber zu sehen??? Ein Bauzaun vorne, was soll das??
Wird unser Lebensraum nur noch mißbraucht??? Wir haben jetzt mit mehreren Bekannten in Deutschland geredet, die schon auf Photovoltaik gesetzt haben, die sind zufrieden mit den Tarifen, die sie für ihren ins Netz gegebenen sauberen Strom bekommen. Nur in Tirol scheint das alles nicht möglich zu sein. Wir waren außerdem diese Woche im Ötztal, die haben noch etliche frei sich entfaltende Wasserfälle, nicht so kümmerliche Rinnsale wie den Gsallbach. Die haben noch ein ziemlich intaktes Tal, aber sie brauchen doch eigentlich den Strom viel nötiger im hochgepriesenen Sölden samt Ober- und Hochgurgl. Also wäre ein Ausbau der Wasserkraft eigentlich dort angezeigt, die Ötztaler Ache hätte drei Gefällestufen von Sölden bis Ötz, da könnte man dreimal Laufkraftenergie erzeugen. Wir im Kaunertal hätten den Dreck, den Baustellenverkehr, die Zerstörung eines unwiederbringlichen Lebensraumes und vermutlich wirklich danach null Fremdenverkehr, obwohl es im Tal vermutlich etliche Einwohner gibt, die von goldenen Zeiten und gebratenen Tauben träumen!! Wie soll eigentlich der Gedankengang im Tal, eine Bahn vom Fernergries zum Gletscher zu bauen, verwirklicht werden, wenn der Fernergriesboden in den Stausee hinterm Stausee verwandelt wird?? (nachzulesen gewesen in der Rundschau)
Gibt es eine Weltneuheit mit einer schwimmenden Talstation??

By Brigitte Wille (nicht registriert)

liebe freundInnen des kaunertals!

ich finde die vorhaben des landes, ein größeres karftwerk mit dazugehörigem stausee zu bauen einen wahnsinn.
ich finde es auch einen wahnsinn sich nicht mit den bewohnerInnen des tales
auseinanderzusetzten.
es wird wie sooft darübergefahren.

es wäre wichtig, dass menschen die in entscheidungspositionen sitzen,sich
mehr mit natur, umwelt und nachhaltigkeit auseinander setzten würden.

diese tal ist soweit mit sanften tourissmus zu arbeiten. das gelingt aber nicht, wenn die natur zerstört ist.

und tirol gehört nicht der tiwag!

ich bin selber öfter im kaunertal und finde dieses tal muss geschützt werden.

bin jederzeit bereit mit euch in den kampf zu gehen.

alles gute angie

By angie (nicht registriert)

Hallo
Um gleich garkeinen Verdacht aufkommen zu lassen:
ich finde es nicht in Ordnung, daß das Kaunertal die Last des ganzen Bundeslandes tragen soll!
Auch mache ich mir Gedanken und Sorgen wegen der Hangrutschungen, Permafrostböden und vielem mehr. Die wunderschöne Natur hier im Tal durfte ich schon mehrfach geniessen und finde sie überaus erhaltenswert!

Was mich an Ihrer Argumenattionskette (als Bürgerinitiative) aber gewaltig stört ist folgendes:
"ein Pumpspeicherkraftwerk wäre Stromvernichtung und mit sogenannten erneuerbaren Enerieen vermeidbar".
Das stimmt m.E. so nicht!
Pumpspeicherkraftwerke sind das derzeit effizienteste, realisierbare Stromspeichermittel. Windenergie ist Schwankungen unterlegen, die Sonne scheint nur tagsüber und Spitzenlasten tauchen zum Teil zu ungünstigen Zeiten auf (kein Wind, keine Sonne). Wo soll dann die Energie herkommen?
Sie müßte innerhalb von Minuten bereitstehen und das können derzeit nur Pumpspeicherkratwerke. Übrigens mit einem Wirkungsgrad von 70% und mehr (d.h. 70% des in das Hochpumpen investierten Stromes werden beim Ablassen wieder zurückgewonnen). Natürlich gehen dabei 30% Strom flöten. Aber wo soll der denn nachmittags, wenn kaum Strom abgenommen wird, der Wind bläst und die Sonne brüllt, denn hin???
Wie gesagt:
Ich finde das Vorhaben, im Kaunertal einen 2. Stausee zu errichten geradeaus schlecht!
Strom am Besten auch dort produzieren, wo er auch verbraucht wird (für's Kaunertal würde dann ein vergrößerter Tümpel reichen).
Dann könnte vielleicht auch in anderen Tälern und Orten sowas wie "ups, das sieht aber scheiße aus" eintreten!
Mit freundlichen Grüßen
Andi H.

By Andi H. (nicht registriert)

Hallo Andi,

interessante Informationen über Pumpspeicher gibt es bei dietiwag.at. Dort findet man ein Interview mit Heini Glauser:

http://www.dietiwag.org/index.php?id=1350

lg
Ch.P.

By admin

Hallo Ch. P.

Ich habe mich ganz speziell auf die Speicherung von Energie bezogen, aber Sie haben natürlich Recht.
Was Heute Stand der Technik ist, wird, in unserer Zeit, sicher schon in einer Dekade "Schnee von Gestern" sein.
Vielleicht dauert es noch etwas länger, aber rentabel wird das Pumpspeicherkraftwerk wahrscheinlich nicht mehr werden.
Eher wird der Gepatschstausee als solcher "Puffer" verwendet werden können.
Der Artikel hat mich bewegt nochmal zu suchen um alternative "Pufferspeicher" zu finden.
Da ist doch vor ein paar Wochen folgender Artikel durch die Gazetten gegangen:

http://www.faz.net/s/RubD16E1F55D21144C4AE3F9DDF52B6E1D9/Doc~EA6B3E16C29...

Nun, ich war von selbiger Idee schon recht angetan, daher habe ich hier auch gleich einen kritischen Bericht darüber angefügt:
http://www.bhkw-prinz.de/lichtblick-vw-zuhausekraftwerk-schwarmstrom

Die anscheinend ganz ordentliche Idee wird in selbigem Artikel wieder fast verrissen.

Nun, die Technik bleibt nicht stehen und es wird derzeit immer spannender!
Ich wünsche Ihnen als BI viel Glück und Erfolg

viele Grüße
Andi

By Andi H. (nicht registriert)

Nach dem Lesen des Artikels im "Blickpunkt" vom 21. 10. 2009 bekommt man geradezu einen Wutanfall. Was da geplant ist, treibt einem wirklich die Zornröte ins Gesicht. Was kämpfen wir eigentlich noch für den Erhalt des Fernergrieses, wenn sowieso nach den Plänen der Gletschergewaltigen in Feichten nur noch auf einen Megawintertourismus gesetzt wird, mit Unterstützung des Geldsegens der Tiwag aus dem neuen Stausee hinterm Stausee??
Ist die wunderbare Natur, die momentan noch intakt ist, überhaupt nichts wert?? Wird jetzt endlich die Weißseespitze kaputtgemacht samt dem Gepatschferners?? Wenn ja, dann ist es wirklich auch noch völlig nebensächlich, wenn durch eine einmalige gewaltige neue Sommerattraktion mit einer in die Landschaft harmonisch eingefügten Stauseekette das bisschen Felsen und Forschungsmaterial für Glaziologen im Fernergries und das letzte Stückchen lebens- und erlebenswertes Kaunertal kaputtgeht?? Will man aus Feichten einen schwachen Abklatsch eines Schiortes machen, wie es sie in unseren Breiten schon zuhauf gäbe??? Allerdings ist es kaum vorstellbar, wo man soviel Baufläche in dem Tal mit den diversen Lawinenstrichen hernimmt. Oder man baut nur noch in den roten - sprich Gefahrenzonen. Sehen diese Herren eigentlich niemals ein, daß das Kaunertal nicht die allergeringste Chance hat, sich gegen die großen Schihochburgen durchzusetzen?? Sozusagen in einer andern Liga mitzuspielen, wie Herr Falkner in diesem Artikel so vollmundig meinte, das ist doch eine Seifenblase!! 40 - 50 Millionen Euro zu investieren aus dem Entschädigungstopf der Tiwag, Geld sozusagen zum Fenster rauswerfen. Hat der Naturschutz hierzulande wirklich keine Überlebensmöglichkeit, sind Natura 2000 Gebiete nur Makulatur, geeignet zum Austapezieren von Orten des Gedenkens an Verlorenes, sozusagen Friedhöfe der endlich zu Grabe getragenen Umwelt???

By Brigitte Wille (nicht registriert)

Offensichtlich geht es inzwischen(?) für manche nicht mehr darum, ob gebaut werden soll. Das einzige Thema ist, um welchen Preis verkauft wird.
Dabei ist weder klar, wer der Verkäufer ist (die Gemeinde Kaunertal, die Agrargemeinschaften?,...), noch wer - falls überhaupt - der Empfänger der Zahlungen sein soll. Und zu guter Letzt gibt es Gesetze zum Schutz unserer Umwelt, die von manchen schlicht ignoriert werden.
Leider habe ich keinen Zugang zum oben zitierten Blickpunkt-Artikel. Ich halte es aber für bedenklich, wenn sich Einzelne (Hotelbesitzer?) massiv für die Zerstörung der Natur einsetzen, nur um im Winter einige All-Inclusive-Zimmer füllen zu können. Die Natur ist das Kapital der "kleinen" Fremdenverkehrsbetriebe. Eine intakte Natur zieht das ganze Jahr über (nicht nur im - kurzen - Winter) Touristen an und erhält die Lebensgrundlage für das ganze Tal und auch für die benachbarten Regionen.
Inzwischen sollte allen klar sein, dass es in einigen Jahrzehnten keine Gletscher mehr geben wird. Die Schisaison wird sich also wieder wie früher auf die Wintermonate beschränken.
Hier wird nur noch mit vagen Hoffnungen und falschen Versprechungen gearbeitet, damit Einzelne ihre Interessen - auf Kosten der restlichen Bevölkerung - durchsetzen können.

  • Woher sollen 40-50 Millionen Euro für Investitionen kommen? Sicher nicht von der TIWAG. Was aus den - erhofften - TIWAG-Geldern würde, kann man an der bestehenden Praxis für die "Entschädigungszahlungen" sehen. Falls überhaupt, würde nur ein geringer Teil an die Gemeinde Kaunertal gehen - der Rest an Nachbargemeinden und die Agrargemeinschaften. Welcher Investor würde Geld in einen Bereich stecken, von dem keine Gewinne zu erwarten sind? Wieviele Gäste muss ein Schilift transportieren, damit sich Ausgaben von 40-50 Millionen Euro rentieren?
  • Mit dem Kraftwerksausbau erhält das Tal eine mindestens 7jährige Großbaustelle, die eine zerstörte Natur am Talende hinterlässt. Das ist keine Fördermaßnahme für den Tourismus. Welcher Betrieb im Tal kann sich einen 7jährigen Ausfall von Einnahmen leisten?
  • Was passiert im Sommer, wenn der Gletscher dahinschmilzt, die Schilifte außer Betrieb sind und sich die Touristen sattgesehen und -gehört haben an großen Baumaschinen und "eindrucksvollen" Sprengungen, die durchs ganze Tal hallen?
  • Was ist aus den Sicherheitsbedenken geworden? Die TIWAG hat zugegeben, dass der bestehende Staudamm "aus Sicherheitsgründen" nicht mehr ganz geleert werden kann. Ein zweiter Staudamm mit Schwallbelastung würde die Stabilität noch weiter belasten. Abenteuerurlaub schaut anders aus.
  • Was ist mit geltendem österreichischen und europäischen Recht? Ist das Kaunertal (freiwillig?) der Selbstbedienungsladen für einen Stromkonzern? Kann es sein, dass für die TIWAG ein eigenes Recht existiert, das alle geltenden Vorschriften außer Kraft setzt?
  • Umweltschutz und Naturerhaltung bedeuten für das Kaunertal den Schutz der kleinen und sanften Tourismusbetriebe. Nur er ermöglicht eine nachhaltige und sinnvolle Nutzung für die gesamte Talgemeinschaft. Umweltschutz ist kein "Exzess einer Luxusgesellschaft", sondern die Einsicht, dass wir ein Teil der Umwelt sind, die wir für unsere eigene Zukunft und Lebensqualität erhalten müssen.
  • Es gibt keinen Preis für etwas, das man für immer verlieren könnte!

    By Dipl.-Ing. Klau... (nicht registriert)

    Der Artikel im Blickpunkt ist online abrufbar:
    "Große Pläne fürs Kaunertal" - Blickpunt, 21.10.2009

    By admin

    Wir möchten uns beim Kaunertal und seinen Bewohnern, dem Gletscher, der Natur und allen ihren Umständen für einen wunderbaren Ski-Urlaub bedanken.
    Und auch wenn wir in erster Linie zunächst für einen super Ski ins Kaunertal gekommen sind (den wir auch hatten), so interessieren wir uns auch für die Natur und die Gletscher. Und nach alle dem, was wir darüber erfahren haben, fällt es uns als Laien wirklich schwer sich gegen oder für das Projekt zu entscheiden. Daher möchten wir auch gar keine konkrete Stellung beziehen und lediglich allen Verantwortlichen, Betroffenen und besorgten lediglich viel Glück für die "richtige" Entscheidung wünschen!

    R&K aus Berlin

    By R&K aus Berlin (nicht registriert)

    Liebe Kaunertaler,

    Ein großer Wunsch unsererseits wäre, dass sich alle Talbewohner und vor allem alle Touristiker und Entscheidungsträger in Sachen 2. Stausee erst einmal selbst in´s Fernergries begeben würden, um sich ein Bild von der Einmaligkeit dieser Landschaft zu machen. Wie uns in vielen Gesprächen mit Einheimischen auch aus den Nachbartälern aufgefallen ist, kennt kaum jemand persönlich diese Gegend - erschreckend!

    Wir sind sicher keine Gegner der Wasserkraft, aber es gibt geeignetere Standorte für neue Kraftwerke.
    Die Nachteile des Kaunertals im Hinblick auf den "großen" Wintertourismus sind in früheren Kommentaren bereits angesprochen worden.
    Viel sinnvoller wäre es doch, die Besonderheiten des Tales herauszuheben und damit den Sommertourismus zu optimieren.
    Eine Landschaft wie die des bestehenden Gletscherlehrpfades ist nicht nur für Glaziologen und Biologen interessant, sondern auch für jeden naturbegeisterten Gast. In dieser Größenordnung sind solche Felsformationen nirgendwo in der näheren Umgebung zu finden, komfortablere Skigebiete dafür gleich nebenan (Serfaus-Fiss-Ladis und Pitztalgletscher bzw. in absehbarer Zukunft Pitz-Ötztalgletscher)

    Unsere Betriebe leben vorwiegend von Stammgästen und viele davon sind sicher interessiert, die Entwicklung eines Gletschers so hautnah miterleben zu können. Wir selbst haben im Sommer auf einigen Hauswanderungen zum Gletschertor die Begeisterung unserer Gäste erleben dürfen.

    Almerlebnis, gemütliche Wanderungen, hochalpine Bergtouren, Klettern, Gletscherspalten besichtigen, Skilauf,Snowboardfahren und vieles mehr ist möglich.

    Kann das Kaunertal nicht jetzt schon sehr vielen Urlaubsansprüchen gerecht werden und muss es wirklich jedem gerecht werden?

    Dass man für einen guten Tourismus einiges inszenieren muss, ist klar, aber muss es immer Rummel oder Zerstörung sein??
    Die Natur für den Gast erlebenswert aufzubereiten, wäre eine sinnvolle Herausforderung.

    Sollte es zum Bau des 2. Stausees kommen, wie soll man sich dann in der langen Bauphase den Tourismus vorstellen?
    Gibt es dann Plattformen zur Teilnahme an Sprengungen und zum Baggerschauen?
    Nur von Nachhaltigkeit kann dabei keine Rede sein, oder?

    Wir können nur alle Verantwortlichen auffordern, an und mit der Einmaligkeit und Besonderheit des Kaunertales zu arbeiten.

    By Evi und Elmar H... (nicht registriert)

    Habe vor kurzem einen Werbeslogan gehört - aus dem Villgratental in Osttirol.

    "Wir haben nichts!"

    das war ihr Slogan bei einer großen Tourismusmesse, ich glaube in Deutschland. Und genau dieser Slogan hat unwahrscheinlich viele Interessenten gelockt.
    Im Villgratental ist NICHTS auch "nur" die unberührte Natur. Genau diese sollten wir auch im Kaunertal schützen!!!

    By Anonymous (nicht registriert)

    Eines ist klar: Die Gemeinde Kaunertal lebt vom Tourismus!
    Nicht von der Tiwag. Auch wenn das viele nicht warhr haben wollen.
    Zahlen auf den Tisch! Aber die Echten.

    By Anonymous (nicht registriert)

    Liebe Kaunertaler!
    Obwohl ich mit dem Kaunerberg bzw. mit dem Kaunertal sehr verbunden bin, habe ich erst jetzt von dem Vorhaben erfahren, einen weiteren Staudamm mit Pumpstation zu bauen. Meine Mutter ist am Kaunerberg geboren, sie ist zwar mit 20 Jahren ins Allgäu ausgewandert, wir waren als Kinder jedoch sooft die Zeit es zuließ, bei "Tiroler Opa und Oma". Und ich bin dadurch sehr verwurzelt mit dieser Gegend. Es ist ein ganz besonderes Fleckchen Erde, und ich bin wirklich sehr froh darüber, dass es Menschen vor Ort gibt, die einen Verein gegründet haben, um für diesen Naturraum einzustehen - ich bin wirklich sehr froh darüber und hoffe, dass sich genug Menschen mobilisieren lassen, um der doch starken Energielobby gegenüberzustehen. Und es IST eine schützenswerte Bergwelt, in der Gott sei Dank nicht der Massentourismus eingezogen ist, wo Menschen noch wirklich Ruhe und Erholung finden können. In anderen Bergregionen sieht es da schon etwas anders aus.
    Vor Jahren war ich schon etwas besorgt ob der großen Funkantennen auf dem Dach des Wiesenhofes am Kaunerberg. Bei uns im Allgäu gibt es viele kritische Stimmen zum Thema Mobilfunk, durch aktive Bürgerbewegungen wird es oft verhindert, dass diese Antennen aufgebaut werden können.
    Ich weiss nicht, wie die TirolerInnen mit diesem Thema umgehen - aber zur Zeit gibt es ja ein anderes sehr wichtiges Anliegen, eben die Vorhaben des Energieunternehmens. Ich wünsche den KaunertalerInnen viel Kraft dafür, ihre Heimat zu schützen!

    By Gabriele Lulay (nicht registriert)

    Das Flugblatt der Tiwag bezüglich der ach so behutsamen Bohrungen zum geplanten Speicherstandort ist wieder einmal eine vollkommene Frozzelei! Wenn ihre Planung ohnehin nur darauf hinauswill, diese einmalige und kostbare Gegend von größten Wert für die Wissenschaft in Bälde zu zerstören und das Gebiet in ihrem geplanten Stausee zu ertränken. Diese Augenauswischerei von wegen regionaler Wertschöpfung, wie soll die aussehen bei Baulärm, Baustellenverkehr und den dazugehörigem Lärm und Schmutz?? Es ist nicht anzunemen, daß sie die Arbeiten für den Staudammbau mit Tragtieren des Bundesheeres ausführen!! Man fragt sich außerdem zu dem von unserer Bürgerinitiative vorgesehenen und keineswegs landschaftsbeeinträchtigendem Banner, auf welcher Seite steht eigentlich die Naturschutzabteilung der BH Landeck?? Sind sie inzwischen zu Helfershelfern der Zerstörer unserer letzten wunderbaren Natur im Fernergries geworden?? Sind Natura 2000 Gebiete und das Ruhegebiet Ötztaler Alpen nur noch Karteileichen?? Es wird immer wieder bestätigt, Naturschutz in Tirol ist nur dort möglich, wo man in keinster Weise etwas erschließen oder verbauen kann!!
    Die Herren Stroppa und Co. können sich jedenfalls warm anziehen, wenn sie ihre Dialoge im Frühjahr wieder aufnehmen wollen!!

    By Hans und Brigit... (nicht registriert)

    Am 22.01. fand eine Versammlung vom Verein "Lebenswertes Kaunertal" statt. Ich wollte mir persönlich eine Meinung bilden und habe daran teilgenommen.

    Ich war sehr beeindruckt von der Leitung des Vereins „Lebenswertes Kaunertal“. Es wird sehr sachlich, seriös und mit viel Herz gearbeitet. Man spürt, dass es ihnen wirklich um unser wunderschönes Fernergries und unsere Umgebung geht. Auch die Sicherheit des Tales, die Zukunft unserer Kinder und die Achtung vor der Schöpfung stehen sehr im Mittelpunkt.

    Hierbei geht es etwa nicht gegen Personen, Betriebe, Parteien, oder um die Selbstverherrlichung und Karriere der naturverbundenen Mitglieder. NEIN! Ganz allein um unser "Lebenswertes Kaunertal".

    Mein Appell an die Menschen, die sich noch unsicher sind mit ihrer Meinung zum Thema "zweiter Stausee": Nehmt einmal an einer solchen Versammlung teil. Lasst euch nicht durch andere Meinungen aus der Familie oder dem Freundeskreis beeinflussen und bildet euch eure eigenen Anschauungen und Standpunkte.
    Was ich mir sehr wünschen würde, wäre eine Versammlung der gesamten Tal- und Regionbevölkerung um einmal die Pros und Contras aufzulisten. Manchen Leuten ist vielleicht gar nicht klar, was mit dieser "8-Jahres-Baustelle" alles zusammenhängt und vielleicht nie mehr so sein wird wie vorher.

    Sollten alle Bemühungen und Versuche dieses Vorhaben zu verhindern einmal scheitern, dann können wir unseren Kindern und Enkelkindern wenigstens mit ruhigem Gewissen erzählen, dass wir alles versucht haben.

    Ich wünsche den Vorsitzenden des Vereins "Lebenswertes Kaunertal" und den vielen einsatzkräftigen Mitgliedern weiterhin viel Kraft, großes Durchhaltevermögen und Gottes Segen!!

    By EL (nicht registriert)

    Wir müssen doch auch an unsere Kinder und Kindeskinder denken!
    Auch ihnen diese Schönheit des hinteren Kaunertales und die Möglichkeit eines sanften Toursimus mit Zukunftsperspektive bieten.
    Wenn unser Tal jahrelang eine Baustelle sein wird, werden uns wohl auch unsere langjährigen und treuen Stammgäste irgendwann verlassen, von neuen Gästen ganz zu schweigen.
    Man kann nicht immer nur vom "kleinsten, aber schönsten Tiroler Seitental" sprechen und dann solche Projekte - wohlgemerkt OHNE die Bevölkerung auch nur ein einziges Mal dazu befragt zu haben - zulassen!
    Auch das Gebiet, das durch den bereits bestehenden Stausee verloren ging, war ein wunerschönes. Wir jungen Kaunertaler sehen es nur noch auf Bildern aus vergangenen Tagen. So würde es unseren Nachkommen dann wohl auch ergehen!?

    By Anonymous (nicht registriert)

    Eine Schande, ist das Projekt jetzt zugelassen??
    Gut dass es diese HP gibt da erfährt man wenigstens was Sache ist.
    Wann soll begonnen werden??

    By Anonymous (nicht registriert)

    Hallo an alle Kaunertaler Kraftwerksgegener, hallo Anita,

    wir waren Ende Februar bei Euch zu Gast, es wäre schlimm wenn Machtkonzerne sich das tal unter Ihren Nagel reissen. Wir hoffen als langjährige Gäte das die Natur im Kaunertal bewahrt werden kann.
    Wir drücken Euch fest die Daumen !!
    @ Anita Hofmann: wir sehen uns wie versprochen in der KArwoche auf nen Kaffee
    :-)))))
    LG Heide Fritz Nicole & Jens Albrecht

    By Fam Albrecht (nicht registriert)

    Lustig ist er - Euer Bürgermeister.
    Einmal Feuer und Flamme für den neuen Stausee. Jetzt vor der Wahl plötzlich mal dagegen.

    Jaja die Fahnen im Wind.....
    Aber vor der der Wahl ist bekanntlich nicht immer nach der Wahl!!!!

    Laut Veröffentlichungen www.dietiwag.at geht's da ja um Aufsichtsrats-Jobs.

    By Anonymous (nicht registriert)

    heimatliste 5 mandate gegen die 2. mauer
    lebenswertes 3 mandate gegen die 2. mauer
    ist schon mal eine starke mehrheit gegen die 2. mauer
    und der rest - wird man sehen.
    hoffentlich: vor der wahl ist nach der wahl. haffe das wort hält!

    By Anonymous (nicht registriert)

    Gratulation zur Gemeinderatswahl. Da fällt uns in Esslingen ein sehr großer Stein vom Herzen.
    Hoffentlich bleibt euer Bürgermeister bei seiner jetzigen Ansicht.

    Ganz liebe Grüße ins Kaunertal!
    flori und tanja

    By flori+tanja (nicht registriert)

    ich hoffe all jene, die an oben angeführten stellen von "sanftem Tourismus" im kaunertal, den "langjährigen und treuen Stammgästen", der "erlebenswerten Aufbereitung der Natur" schreiben, verfolgen von Zeit zu Zeit die Nächtigungsstatistik (Link siehe unten), wo das Kaunertal beispielsweise im Jänner ein Minus von rund 6.000 Nächtigungen verzeichnen musste. Fraglich bleibt somit, wie dieser "sanfte Tourismus" die Überlebensfähigkeit der Betriebe gewährleisten soll und die Zukunft der nachfolgenden Generationen gesichert wird.

    http://www.tirol.gv.at/themen/zahlen-und-fakten/statistik/tourismus/

    By Anonymous (nicht registriert)

    Freue mich sehr das Raich Pepi wieder Bürgermeister ist.
    Mich würde mal interessieren wer Herr Christoph Praxmarer ist, und was er schon so alles fürs Kaunertal wirklich gemacht hat.Ist Ihre Arbeitsstelle im Tal? Man kann immer leichter "gscheidln" wenn man nicht direkt damit konfrontiert ist.

    Gruß
    ein Gast des Kaunertales

    By Anonymous (nicht registriert)

    Was macht denn unser lieber Herr Bürgermeister? Ist Land auf Land ab bei jeder Feier, verkauft sich und unser Tal und wir Kaunertaler schauen durch die Finger...

    Christoph Praxmarer ist ein gebürtiger Kaunertaler, arbeitet derzeit in Innsbruck (gehört im übrigen auch noch zu Österreich, sogar zu Tirol) und setzt sich zumindest - im Gegensatz zu einigen anderen Kaunertalern, die vermutlich ein paar wenige Euro's wittern - für sein Heimattal ein.

    By Anonymous (nicht registriert)

    Vielleicht schafft mein Beitrag es diesmal, dort anzukommen, wo er gedacht war. Es mag ja erfreulich sein, daß es vielleicht gut ausgeht für unser Anliegen, aber ganz sicher kann ich es nach wie vor nicht glauben. Ob die Bürgermeisterliste samt dem Herrn Pepi Raich nicht doch irgendwann umfällt??
    Das Wahlergebnis kann genauso anders herum ausfallen, denn die beiden anderen Listen haben gemeinsam wieder mehr Macht, als wir vom "lebenswerten Kaunertal" es hätten. Die Bohrungen jedenfalls gehen weiter, was im Bezirksblattl zu lesen war. Träumen darf man vom unberührten Fernergries.
    Der Plan vom Krafthaus im Versetz, damit das Ötztaler Wasser mittels Pitztalspeicher dann doch noch zu uns kommen "darf",läßt sich das verhindern?? Ob all die Vorbereitungen der Tiwag sich in Luft auflösen??

    By Brigitte und Ha... (nicht registriert)

    Liebe Anonyme...
    Eigentlich ist es armselig, wenn man nicht den Mut hat, seinen Namen ins Gästebuch zu schreiben.
    Eure Argumente von wegen Nächtigungsstatistik: Bei dem immer kleiner werdenen Urlaubskuchen wird das Kaunertal logischerweise nicht mithalten können. Welche Träumer bilden sich ein, sich mit Sölden, Ischgl, Mayrhofen oder dem benachbarten Sonnenplateau messen zu wollen?? Jeden Samstag hört man vom Zillertaler Megastau talaus und talein. Was bietet denn das Kaunertal an: eine Fahrerei bis zum Gletscher, im Winter nicht immer sicher, ein Ausweichgebiet in Fendels, mit einem eher mäßigen Pistenangobot!! Dazu dann die Aussioht auf jahrelange Baustellen im Tal, sind das Zukunftsperspektiven??? Auch wir Gscheidiane vom vorderen Tal werden uns gegen all diese Zerstörungen unseres Lebensraumes zur Wehr setzen, denn wir haben von dem "zu erwartenden Gästeboom" dank der hochfliegenden Pläne oder besser Seifenblasen noch weniger.

    By Brigitte und Ha... (nicht registriert)

    Sehr geehrte Frau Wille, es liegt der Natur eines Gästebuches Beiträge, welche sachlich sind, auch anonym schreiben zu können.

    Wie Sie oben schreiben, gibt es im Kaunertal begrenzte Zukunftsperspektiven. Allerdings ist auf dieser Homepage nirgends zu erkennen, welche Maßnahmen zur Sicherung von Arbeitsplätzen und Einkommen sie vorschlagen. Vielmehr "setzt man sich zur Wehr" gegen ein Projekt ohne dass die Rahmenbedingungen, Chancen und AUCH positive Wirkungen eines solchen Projektes bekannt oder veröffentlicht sind.

    Ich denke die Kaunertaler wollen sich nicht mit Sölden + Co. vergleichen, jedoch stehen ohne jegliche Perspektive Arbeitsplätze und Überlebensfähigkeit von Familienunternehmen auf dem Spiel...

    By Anonymous (nicht registriert)

    Ein Stausee ist mit Sicherheit keine Maßnahme zur Erhaltung von Arbeitsplätzen im Kaunertal oder sonst wo. Für den Tourismus ist das doch eine Katastrophe! Wie soll so ne Mauer die Zukunftsperspektiven verbessern, es gibt doch bereits den Gepatschspeicher. Ist nicht auch der Bürgermeister gegen den Speichersee Fernergrieß?

    By Anonymous (nicht registriert)

    Wir ebenfalls im Kaunertal wohnende - zwar nicht in der Gemeinde Feichten - sondern in der Gemeinde am Eingang des Kaunertales, wir haben bisher nicht viel vom Fremdenverkehr gesehen, denn was das angeht, gehören wir ja anscheinend nicht dazu. In unserem Dorf hat man bisher nichts von einem florierenden Fremdenverkehr gemerkt, eher vom Gegentei! Wir werden genauso mit den ganzen Nachteilen konfrontiert, die eine jahrelange Bautätigkeit mit sich bringt. Vielleicht sollt Ihr Eure alleinseligmachende ÖVP auch einmal danach fragen, ob es nicht doch auch andere Erwerbsmöglichkeiten gäbe in Umwelttechnologie oder dergl.??

    By Brigitte und Ha... (nicht registriert)

    jetzt ist ja klar, warum es keine
    informationsveranstaltung für alle
    kaunertaler gab. weil's wallnöfer
    und hofherr unserem bürgermeister
    nicht erlaubt haben.

    alles kann man ja nicht selbst
    entscheiden? oder?

    jetzt kann er sich diese sparen.
    steht eh alles im netz.

    By Anonymous (nicht registriert)

    Habe den Beitrag im Ö1 Mittagsjournal auch gehört. Was sehr überrascht. Das Kaunertal wurde dort noch nie erwähnt! Scheint doch ein brisantes Thema zu sein...
    Und jetzt auch noch die Korruptionsanwaltschaft!

    By Anonymous (nicht registriert)

    Die Bilder von der Schlammwüste im Mai sind wirklich eine großartige Werbung für den Naturpark Kaunergrat, wo so vollmundig für die einmalige Natur im Naturpark geworben wird. Man stelle sich dann dieselbe Schlammwüste im Fernergries vor, das gibt Fotos für die Gäste, die sie nie mehr vergessen werden!
    "Lassen Sie sich von der vielfältigen Landschaft im Naturpark Kaunergrat zum Staunen bringen!

    Neben der Hochgebirgswelt des Kaunergrates und einer naturnahen Kulturlandschaft in den Tälern bieten naturkundliche Besonderheiten ein unvergessliches Naturerlebnis!" ist auf der Homepage des Naturparks zu lesen!! Da werden die Leute wirklich aus dem Staunen nicht mehr rauskommen.

    Dann war heute noch in der "Rundschau" zu lesen, daß man das Kraftwerk in der Runserau im Falle von Kaunertal II erweitert, ein Stau bis zur Prutzer Innbrücke ist geplant. Anscheinend sind sie sich sicher, daß der Stausee hinterm Stausee kommt, denn auch in Prutz soll noch heuer gebohrt werden.

    Es würde allerdings "einiges an Maßnahmen erfordern",war zu lesen - wie sie sich dann unsere Lebenssituation in zwei Riesenbaustellen samt dazugehörigem Schwerverkehr vorstellen, davon ist nichts zu lesen. Werden wir dann im Notfall mittels ständig stationierten Hubschrauber in die Bezirksstadt kommen, oder müssen wir den klitzekleinen Umweg über den Gachenblick und Fließ auf uns nehmen, wenn wir in Landeck was erledigen müssen oder zum Facharzt sollten??

    By Brigitte und Ha... (nicht registriert)

    Zu den aktuellen Meldungen fragt man sich, welchen Unterschied macht es, wenn die Tiwag ausgerechnet die Kraftwerksgemeinden sponsert, im Falle Kaunertal mit satten 40.000 Euro angeblich für "Kultur- und Sportveranstaltungen". Warum eigentlich ausgerechnet diese Gemeinden, wo man sich sozusagen die Zustimmung zu Kraftwerksplänen durchs Hintertürl kauft?? Es gäbe in Tirol ziemlich sicher mehr als genug andere Gemeinden, die finanzielle Hilfe dringend bräuchten, wenn es um kulturelle Belange geht. Man kann wenigstens davon träumen, daß im gegenstänlichen Fall wirklich "Licht ins Dunkel" gebracht wird.

    By Brigitte und Ha... (nicht registriert)

    Schaut sich doch einmal einer die historischen Bilder an!
    Vor dem 1. Stauseebau wäre das hintere Kaunertal natürlich auch schon schützenswert gewesen.
    Nun ja, diesen See haben wir, aber wir wollen doch keinen ZWEITEN !!!

    By Anonymous (nicht registriert)

    Ich möchte mich rechtherzlich bei jedem einzelnen von euch pseudonazionalisten bedanken dass ihr unser Tal zur lachnummer des jahres macht und wenn man genau hinsieht ihr jetzt schon viele mehr schaden angerichtet habt als etwaige vorhaben der gegenseite jemals hätte machen können. und danke dass ihr alle fleissig eure propaganda im internet verbreitet und ja hoffentlich noch ein tt-bericht, oda doch lieber orf?
    das was ihr macht wirft grössere wellen als ein 600 seelendorf verkraften kann und das werdet ihr schon noch sehn wenn ihr plötzlich selber nur noch fahle beinhaut spürt da wo früher mal zumindest ein wenig, bei manchem von euch ja auch (tiwag-)Geld war.

    das wollt ich nur mal schnell loswerden
    Schönen abend noch

    Die Angst dieses Schreibers ohne Tiwaggeld zu verhungern scheint ja riesig zu sein. Lachen ist gesund und hält jung! Es ist immer sinnvoll, sich in keine Abhängigkeiten zu begeben, denn dann braucht man auch kein Schwarzgeld und muß nicht beichten gehen, auch nicht zum Orf!
    Das Leben in diesem Tal ist schön, auch ohne Tiwaggeld und abspecken ist in :)

    In diesem Sinne, ruhige Nächte und gute Träume

    By Freier Mensch :) (nicht registriert)

    Wer sich als Lachnummer fühlt, sollte sich selbstkritisch betrachten und nicht andere dafür verantwortlich machen!

    By Anonymous (nicht registriert)

    Hallo ins schoene Kaunertal.

    Ich bin leider kein Kaunertaler,habe einen sehr grossen bezug dahin.
    Kurz gesagt,ich bin ein gegner fuer den ausbau des Fernergries.
    Eine einzigartige Natur zu zerstoeren.
    Grosse zweifel habe ich beim alten Staudamm.
    Die zwei haenge Ost-Westseitig sind immer noch in bewegung.
    Die TIWAG koennte daten gerne veroeffentlichen.

    http://www.sommerschi.com/forum/viewtopic.php?f=8&t=1894

    Frueher hingen im Kaunertal bis Landeck die sogenanten Notplaene bei einer Flutwelle,in jedem Hauseingang.

    Lg

    By Tiroler (nicht registriert)

    Liest man die aktuellen Dokumentationen af dietiwag.org
    dann fragt man sich, ist vor der Wahl auch nach der Wahl?

    Ganz aktuell steht ja ein Raich-Zitat auf der genannten
    Seite: Bis zur Wahl wünscht er sich Ruhe.
    http://www.dietiwag.at/index.php?id=3220

    Warum? Soll Irgenwer, vieleicht das Wahlvolk, nichts erfahren?

    Aber leider wird sich das nie klären lassen, denn Schuld sind
    sowiso die Anderen. Oder?

    By Anonymous (nicht registriert)

    http://www.dietiwag.at/index.php?id=3230

    Der aktuelle Artikel au www.dietiwag.org ist ja sicher wieder nicht wahr.
    Man hat das Kaunertaler Wahlvolk ja sicher nicht getäuscht.

    Hahaha. ... ist nicht zum lachen

    By Anonymous (nicht registriert)

    Sicher nicht ! Wie würde man sonst noch in einer intakten Dorfgemeinschaft harmonisch zusammenleben ?

    By Anonymous (nicht registriert)

    Ob Pepi wohl seine Familie und die Geschwister auch so hinter das Licht führt, wie seine gutgläubigen und verdrängenden Wähler, die noch hinter ihm stehen und hoffen dass das alles nicht wahr ist.

    By Anonymous (nicht registriert)

    laut deutlicher dokumentation, auf www.dietiwag.org wesite, geht der hofherr-deal ja schon mindestens seit 2006.

    die wahlkampfgeschichte war sicher die spitze. realität. auch wenn es viele im kaunertal nich wahr haben wollen.

    aber da keiner klagt, ist es realität, oder?

    By Anonymous (nicht registriert)

    Ich bin keine Bewohner des Kaunertals, auch keiner Tirols; nicht einmal Österreichs. Dennoch denke ich, auch wir deutschen Touristen dürfen etwas zum angedachten zweiten Stausee im Kaunertal sagen:
    - das ist kein Wahnsinn, sondern Irrsinn!
    - die Einheimischen werden nicht profitieren, sondern das "Großkapital"!
    - wir Touristen fahren dann woanders hin!

    By ede (nicht registriert)

    Wenn amn den aktuellen Tatsachenbericht unter Aktuell liest,
    dann wird einem jetzt einmal mehr klar:
    im Kaunertal ist vor der Wahl NICHT nach der Wahl! SO IST ES!

    By Anonymous (nicht registriert)

    Donnerstag 11. März 2010, Rundschau Seite 18

    Wahlk(r)ampfartikel der Heimatliste:

    Überschrift (2 Zeilen):
    Nein zu Fernergries
    Hematliste Kuanertal gegen zweiten Stausee

    Wer steht da jetzt nicht zu den Wahlschmeicheleien? Hofherr, oder doch die wahlwerbende Gruppe?

    Tango ....

    By Wahlk(r)ampfartikel (nicht registriert)

    Wenn man die Bilder von den Baumaßnahmen im Platzertal sieht und das Tal kennt mit seiner Bergwerksgeschichte, man bekommt einen heillosen Zorn. Mit welcher Brutalität vorgegangen wird, es ist himmelschreiend. Es kommt der Gedanke hoch an ehedem, als sich die Südtiroler gewehrt haben mit etwas rauhen Methoden, aber sie hatten damit Erfolg. Jeder Geschichtskundige wird wissen, wie dieser Kampf aussah!!

    By Anonymous (nicht registriert)

    Der Zorn auf die "Herrschaft" wird sich so lange aufstauen, bis er sich entlädt! Offenbar provozieren das die profitgeilen Manager und die von ihnen gekauften Politiker.

    By Anonymous (nicht registriert)

    Ein traumhaftes Wandergebiet das Kaunertal seht selber
    http://www.panoramio.com/user/2889454/tags/Kaunergrad

    By Anonymous (nicht registriert)

    Absolut!
    Schöne Fotos :)

    By Anonymous (nicht registriert)

    Ich wünsche Ihnen u. den Menschen viel Glück, Erfolg, Lebensfreude und vieles andere mehr.

    Viele von uns sollten versuchen glücklich zu sein oder zu werden u. sich an den schönen Dingen des Lebens erfreuen.

    Mit freundlichen Grüßen

    Günter Wilkening, Minden/Westfalen

    By Wilkening, Günter (nicht registriert)

    Ein Wahnsinn was die TIWAG und der Eigentümer das Land Tirol hier aus einem Tal machen möchte. Es wird ein Stromtal werden, nicht im positiven Sinne eines Flusses / Stromes sondern der Energieform Strom.
    Bestimmt eine tolle Vorraussetzung für die Tourismuswirtschaft und die Sicherung der Einnahmequellen der TIWAG für die nächsten 100 Jahre.
    Schande über diese Landesregierung und die TIWAG.

    By Paul Matt (nicht registriert)

    Ohne zweiten Stausee kein Pumpspeicherkraftwerk. Ohne Ausbau der Speicherkapazität gibt es keine Energiewende. Oder sind sie leicht gegen den Ausbau Erneuerbarer Energiequellen wie PV und WInd?

    By X15TN (nicht registriert)

    Die Propagandamaschinerie der Stromkonzerne läuft auf Volllast. Die Zahlen sprechen allerdings eine andere Sprache (vgl. u.a.: " Vor allem die Photovoltaik macht das Geschäftsmodell der Stromspeicher derzeit unattraktiv.").

    By Anonymous (nicht registriert)

    Aus der Tatsache, dass 2011 die deutschen Pumpspeicher weniger ausgelastet waren als in den Jahren davor, folgern Sie, dass keine zusätzlichen Speicher gebraucht werden?
    Wie wollen sie eine Energieversorgung aus PV und Wind ohne Speicher betreiben?

    By X15TN (nicht registriert)

    Hierzulande müssen wir aber nicht unsere letzten Naturkostbarkeiten opfern, damit Offshorwindkraft mittels Pumpspeicher im Kaunertal mit rieseigen Stromautobahnen alles andere als umweltfreundlich "nach Bedarf - besser gesagt als Ersatz für die stillgelegten Kernkraftwerken" - mit größtmöglichem Gewinn verkauft werden kann!!
    Hierzulande sollte man endlich das Photovoltaikpotential besser ausnützen und endlich über sinnvolle Speichermöglichkeiten nachdenken. Die gäbe es schon auch für den kleinen Häuslbauer. Da könnte der sogar stromautark werden, aber das will die TIWAG auf keinen Fall!!

    By Brigitte Wille (nicht registriert)